Überblick
Noch verteilen sich die zahlreichen Traveller derart weitflächig,
dass bislang kein Schwerpunkt oder eine "Szene" entstanden ist, - die
kilometerlangen Strände sind offenbar zu groß. Überall lungern ein
paar Leute herum, aber selten viele auf einem Haufen (sieht man mal
vom schäbigen Hauptort Ban Saladan ab - Lanta Town ist übrigens eher
bedeutungslos).
Das Preisniveau ist zwar geringfügig höher als im 50 km entfernten Krabi auf dem Festland, aber deutlich günstiger als 40 km weiter auf Ko Phi Phi.
Dafür steht Lanta etwas im Schatten der schönen Nachbarin im
Nordwesten. Ko Phi Phi gibt die Diva unter den Inseln Thailands, und
ja, sie hat das Format dafür. Lanta besetzt eher unauffällig die
bodenständige Nebenrolle. Die Palmenhaine entlang der beiden großen
Strände waren auch schon vor dem Tsunami ein bisschen struppig. Die
Flut hat Lanta geschrammt, ein paar Bungalows und Hütten zerstört,
aber keine nachhaltigen Schäden hinterlassen.
Die Küstenstraßen führen durch
ansehnliche, aber keineswegs atemberaubende Landschaft. Am südlichen
Ende, immerhin, einige Aussichtspunkte mit netten Ausflugsrestaurants
und anmutigen Ausblicken auf kleine Nachbarinseln wie Ko Kam oder Ko
Bubu.
Die Strände sind etwas dreckig, dafür absolut nicht überlaufen.
Selbst in der Hochsaison hat jeder Besucher ungefähr einen Hektar Strand für
sich
allein.
Die Strände sind derart weitläufig und unbevölkert, dass die sonst an
Thailändischen Stränden allgegenwärtigen Händler sich die
fruchtlose Schlepperei schwerer Kühltaschen ersparen und fortbleiben.
Abhängen auf Ko Lanta
Strand, Essen und Mopedfahren. Sonst fast nix.
Entspannen: Dafür ist Ko Lanta absolut ideal.
Abends leuchtet am Strand eine fast endlose Reihe bunter
Lichter und Lampions. Kleine Palmen sind wie Weihnachtsbäume
dekoriert. Kerzen brennen in Windlichtern, die aus Wasserflaschen
gebastelt wurden.
Ein paar Leute "twirlen", d.h. sie schleudern kleine brennende
Stoffbälle an Ketten herum.
Kitschig aber schön.
Trancemusic dudelt, ebenso der unvermeidliche Bob Marley.
Genau das richtige Ambiente für einen entspannten Flirt mit einem
netten Australier oder einer netten Italienerin, je nach Geschmack
(Kondome gibt es auf der muslimisch geprägten Insel nur in Ban
Saladan).
Mopedfahren
die Straße von Ban Saladan, am Long Beach entlang,
führt über die Insel zur Ostküste und endet am Südend, wo ein
preiswertes Restaurant neben gutem Essen auch einen tollen Ausblick
bietet.
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Ko Lanta kurz & knapp
"Ich bin zwei Inseln": Ko Lanta umfasst die nördliche Insel
Lanta Noi und südlich Lanta Yai.
Touristisch interessant ist Lanta
Yai, die "Große Lanta". Die Insel ist etwa 27 km lnag und 15 km briet.
Geografisch in der Andamansee, etwa 40 km südlich von Krabi.
Hinkommen in 1,5 Std. per Schiff ab Ao Nang und Krabi.
Bootstrips ab Phuket für 300 bis 500 Baht (teilweise mit Umsteigen im Hafen von Ko Phi Phi).
Strände: Long Beach (7 km)
und Klong Khong Beach (3 km) an der Westseite von Lanta Yai.
Übernachtungen in Guesthouse oder Hütte ab 600 Baht. Werden zahlreich
direkt am Bootsanleger in Ban Saladan angeboten.
Hinkommen

Ab Krabi fährt täglich zweimal ein Schiff am neuen Expressboat-Terminal etwas
außerhalb der Town. Tickets in jedem Reisebüro, jeder Kneipe und jedem
Guesthouse in Krabi Town und in Ao Nang. Die
Fahrt dauert 2 Stunden und kostet etwa 180 Baht.
Wem Ko Lanta noch zu hektisch ist, der kann sich auf halbem Weg auf
der Insel Ko Yum absetzen lassen. Es fahren auch Schiffe ab Ko Phi Phi und ab Phuket.
Wohnen auf Ko Lanta
Guesthouses im engeren Sinn sind auf Ko
Lanta eher selten. Es gibt zwei oder drei im Hauptort Ban Saladan.
Dieser gammelige Ort ist jedoch völlig reizlos.
Die meisten Traveller wohnen in Bungalowsresorts am Long Beach (7 km)
und am Klong Khong Beach (3 km), dort sind die Resorts aufgereiht wie
auf einer Perlenkette im Palmenwald direkt hinter dem Strand. Alle
Bungalowsresorts sehen gleich aus, bieten und kosten etwa das Gleiche.
Bungalows für 2 Personen gibt es ab etwa 250 Baht. Viele Resorts
haben verschiedener Komfort- und Preisstufen, mit insgesamt geringen
Unterschieden (mit oder ohne Klimaanlage ("AC"))

Am Bootsanleger in Ban Saladan sammeln Marketingfachkräfte
verschiedener Bungalowresorts ihre Kunden ein.
Wer mit den Schiff ankommt, bekommt bunte Prospekte unter die Nase
gehalten und darf lyrische Geschichten über die Vorzüge dieses oder
jenes Resorts belauschen. Die Wirklichkeit ist leider meist etwas
prosaischer.
Aber im Großen und Ganzen sind die meisten Bungalows ok.
Wenn's nicht gefällt, dann gehe am nächsten Tag woanders hin.
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