philosopie

Philosophie dieser Seite:
wieso, weshalb, warum & überhaupt

Das Leben ist in Thailand manchmal verblüffend einfach.
Der Rest ist auch nicht kompliziert und diese Webseite schon mal gar nicht.

Stimmt’s?

Ich lüge nicht. Aber ich schreibe hier auch nicht die Wahrheit. – Jedenfalls keine objektiv messbare, wissenschaftlich – empirisch überprüfbare, endgültige Wahrheit. – Letztlich macht das kein Reiseberichterstatter, die meisten geben das nur nicht zu und manche wissen das noch nicht einmal.

Oh doch, so wie es hier steht, ist es in Thailand. Ich habe es 100% so erlebt. Viele Leser bestätigen das, was ich schreibe, es deckt sich mit deren Erlebnissen. Manche aber schicken Mails, in den steht, ich schriebe völligen Mist und dass es in Bangkok oder auf Ko Samui ganz anders sei.

Objektive Reiseberichte langweilen mich. Ich bemühe mich auch nicht sonderlich um Objektivität (abgesehen vielleicht von Wechselkursen oder manchen Reisetipps). Aber hier steht etwas über Thailand, das durch meinen persönlichen Filter gegangen ist. Hier steht, wie ich Thailand gesehen habe und sehe.

Eine Kritikerin hat mir mal an den Kopf geschleudert: „Du bist auch nur ein Tourist“ und meinte es böse. Aber um das mal zu klären: Es stimmt. Ich bin ein Tourist und schreibe wie ein Tourist darüber, wie ein Tourist eben Thailand erlebt. Ich bemühe mich, dabei offen und nicht rassistisch zu sein. Aber das war’s auch schon.

Weil du vermutlich auch ein Tourist in Thailand bist, passt das wohl.

Was ich hier empfehle, habe ich selbst getestet. Alle Empfehlungen sind erprobt, ehrlich und unabhängig. Wenn’s nicht gefällt, Geschmacksache.

In Bangkok traf ich vor Jahren eine deutsche Frau, völlig angewidert von dem, was sie in der Stadt erlebt hatte. Sie hatte ihren Rückflug vorverlegt und das Land nach ein paar Tagen fluchtartig verlassen. Und einmal stand ich selbst knapp davor, schnell aus dem Land nach Hause zu flüchten. Manchmal ist Thailand und speziell Bangkok unerträglich.

Es gibt in Asien und Thailand nicht nur goldene Tempel, paradiesische Strände und freundliche Menschen, sondern auch eine Menge stinkender Scheiße. Wir verstehen nicht alles, was wir dort sehen.

Aber vermutlich genau das nennen wir wohl „Abenteuer“ und nicht jeder kommt damit zurecht.

Für die Angaben auf diesen Seiten übernehme ich keine Gewähr, du wirst Manches anders vorfinden, als ich es erlebt habe und beschreibe.

Einfach hinfahren und selbst erleben

Damit ist die Mission dieser Internetseite schon fast vollständig beschrieben. Eine Reise nach Thailand auf eigene Faust ist völlig unkompliziert und kann das Leben verändern (macht z.B. einen Internetsurfer zum Webdesigner).

Zielgruppe dieser Seite sind erwachsene, gescheite Menschen, die sich grundsätzlich selbst zurechtfinden und die nicht alles haarklein be- und vorgeschrieben haben wollen. Ein paar Tipps und Infos sind zwar willkommen, aber leben kannst du allein.

Ich zum Beispiel bin selbst eine Organisationsniete: Meine erste Reise nach Thailand war total unvorbereitet: Die wichtigsten Papiere, Geld und hoffnungslos zu viele Sachen im Rucksack (Zwei Sweatshirts, – MIT KAPUZE! – In Thailand…).

Eine weitgereiste Freundin gab mir vor meiner ersten Reise nach Thailand einen Zettel mit der Aufschrift „Khao San Road“. Die solle ich in Bangkok ansteuern. Es gäbe einen Bus am Fluhafen. Das war alles…

…und es war genug. Mehr braucht kein Mensch. Aber ich hatte schon weiche Knie, fürchtete, tagelang orientierungslos in einer Weltstadt herumirren zu müssen.

Dass derlei Sorgen unbegründet sind, will diese Webseite klar machen. Dazu  stehen hier meine Erfahrungswerte und das, was ich für hilfreich halte.

Pieselige Details sind langweilig

Lange Tabellen mit Zahlen, Daten und Fakten suchst du hier vergebens. – Denn die zu sammeln, langweilt mich; ich verschwende meine kostbare Lebenszeit lieber anders.

Nein, ich habe nicht den Anspruch, wirklich jedes Bit an Detailinformation hier zusammenzutragen. Erstens sind derlei Infos erfahrungsgemäß überflüssig, um in Thailand eine gute Zeit zu verbringen, zweitens möchte ich dich nicht nur informieren, sondern auch erfreuen und unterhalten. Daher schriebe ich hier „richtige“ Texte, – und keine Datenfriedhöfe.

Bist du live in Bangkok, dann ist es vollkommen unwichtig, die Details des differenzierten und komplexen Preissystem für Busfahrten zu wissen. Die Ticketpreise variieren um jeweils 1 Cent. – Man kann natürlich Webseiten mit so was zupflastern und sich Notizen machen und den Kopf zuballern und verwirrt in einem Thaibus mit wüsten gedruckten Listen herumfuchteln.

Praktisch genügt es, dem Schaffner einen Geldschein in die Hand zu drücken. Wenn es nicht genügt, bittet man dich um mehr. Wenn es reicht, bekommst du stets korrekt zurück.

Wozu muss man die genauen Durchschnittstemperaturen wissen? Es ist immer granatenheiss (auf jeden Fall zu heiß für Swatshirts mit Kapuze)!

Ebenso spare ich dir und mir tausende Adressen für Kneipen und Absteigen. Es gibt immer überreichlich. Ein paar empfehlenswerte Läden sollen genügen.

Zu viele Informationen steigern den Reisegenuss nicht unbedingt, wohl aber die Verwirrung und die Unsicherheit.

„Rucksackreisen…

…ist eine Sache der Mittelschicht und von zehn Leuten, die’s tun, ist vielleicht einer ein Arbeiter. (…) Man (macht) ein paar Monate lang einen öden Job, und dann fährt man noch eine Weile in die dritte Welt, um sich selbst zu entdecken. Sich selbst entdecken, den Horizont erweitern – das sind die Einfälle, die aus Muße geboren sind. Typisch für die Mittelschicht und bestimmt kein Zufall.“ (Alex Garland: The Beach [Der Strand], München 1997, S.5)

Erfahrungswerte

Die Inhalte diese Website beruhen auf meinen Erfahrungen und Recherchen. Ich erhebe weder den Anspruch auf Vollständigkeit, noch auf „Richtigkeit“ der Angaben.

Alle Preise in Thailand habe ich selbst bezahlt. – Zuleztzt im Herbst 2011. Erfahrungsgemäß sind die Preise über Jahre hinweg recht stabil. Manchmal gibt es Preisschübe, prozentual oft happig, absolut aber banal (Taxiboot in Bangkok: jahrelang 15 Cent, jetzt 20 Cent; +33%, oder eben 5 Cent mehr / Airportbus in Bangkok: jahrelang 1,80 Euro in die Innenstadt, jetzt 2,50 Euro).

Wenn auch mal was teurer ist als es hier steht, – die Größenordnung bleibt konstant und mit etwas Verhandlungsgeschick kriegst du manchen Plunder beim Straßenhändler auch günstiger als ich…

Wenn du’s bis hier gelesen habt, dann bleibt mir nur noch dies: Reise nach Thailand oder sonst wo hin. Lasst dich verzaubern, verwirren oder verschrecken.

Deine Welt bist du!

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Selbes gilt für Text- und Bildbeiträge von Gastautoren.

Der Autor schließt jegliche Haftung und Gewährleistung für die Richtigkeit der Inhalte dieser Webseite aus (auch wenn hier sauber recherchiert wird: manchmal ändern Götter und Menschen die Welt schneller, als ein Internetschreiber das mitbekommt und vor dummen Irrtümern ist noch nicht einmal der Autor dieser Zeilen wirklich sicher).

Design

Die Seite ist bewusst schlicht gehalten und soll sich deutlich von jedem Anflug von Siamkitsch abheben. Ich will hier nicht das Design der Reklameflyer vom Chinaimbiss in Bielefeld-Jöllenbeck imitieren. Vielen gefällt’s, manchen nicht. – Geschmackssache!

Die Seite soll „modern“ wirken und jeweils aktuelle Entwicklungen im Webdesign aufnehmen. In den 14 Jahren ihres Bestehens ist „modern“ mehrfach unmodern geworden:

Anfangs war kleine Schrift mit winzigen Schaltflächen extrem chic. Auch Bilder haben wir kurz und klein gerechnet. – Es war die Zeit knarzender Modems, durch die Daten tröpfelten.

Neue Großzügigkeit: Inzwischen ist die Schrift groß und Schaltflächen sollen auch mit dicken Fingern auf  dem Smartphone getroffen werden. Die gesamte Webseite habe ich in 2015 komplett neu mit WordPress aufgebaut. Das System ist „responsiv“. Das heißt: Text und Grafik passen sich dem jeweiligen Gerät an. Die Seite funktioniert auf großen Desktops, auf mittelgroßen Laptops und Tablets und auf kleinen Smartphones.

Damit kannst du daheim am PC deine Reise planen und unterwegs in Thailand auf dem Phone etwas nachschauen.