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hier: Thaiminator-Startseite / BlogThaiminator - Blog 201031. Mai 2010: Kübelböcks Erbe"Aus der Geschichte zu lernen heißt, die Zukunft meistern zu können." Sowas Salbungsvolles habe ich früher mal in meiner Geschichts-Abi Prüfung geschrieben. Zur eher unrühmlichen Thailändischen Geschichte zählt etwa, dass dort vor einigen Jahren ein gewisser Daniel Kübelböck an der Sptze der Charts stand. - Wir lernen also, dass viele Thais Deutsches Kulturgut mögen. Also bereiten wir uns schon darauf vor, bald im Bus von Lop Buri nach Ao Thong, die liebe Lena belauschen zu können, wie sie einen Sateliten besingt. Sind wir nicht alle ein wenig Lenatic? 31. Mai 2010: total gefährlich!Der knallbunte Reklameproskept meines Lieblingselektromarktes bewirbt neben WM-tauglichen Fernsehern diese Woche auch eine DVD für 7,99 Euro mit dem Titel "Bangkok Dangerous". Das passt ja bestens zur potitischen Situation in der Thailändischen Hauptstadt. Ich erwarte eine gut recherchierte Doku über die jüngsten Unruhen und werde mal wieder schwer enttäuscht: Der Film ist ein Actiongewitter mit Nicolas Cage. Der knallt und ballert zwar auch sehr engagiert, aber die reale Action hat den Film in den letzten Wochen tragisch überholt. Hier ist der Link zu unseren Seiten über die eher ungefähliche Seite Bangkoks. 25. Mai 2010: Neues aus ThailandWas könnten wir Schönes aus Thailand berichten: Die Wirtschaft boomt (was für uns Touris nicht immer schön ist, da das den Eurokurs drückt und wir am Wechselschalter weniger Baht bekommen). Oder dass Apichatpong Weerasethakul für seinen Film 'Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives' als erster Thai die Goldene Palme in Cannes bekam. Aber wen interssiert das schon? Die Welt schaut auf den Krawall in Bangkok. Wir auch. Hier nämlich. 27. April 2010: Menschen, Tiere, alle prügel sichIch habe mich noch nicht daran gewöhnt, dass sich in Bangkok Menschen aus so genannten "politischen Gründen" die Köpfe einschlagen. Nun muss ich auch noch daran gewöhnen, dass in Bangkok Orang Utans dressiert werden, damit sie sich die Köpfe einschlagen. - Übrigens zur allgemeinen Belustigung von jung und alt in Bangkoks Privatzoo "Safariworld", über den wir schon mal unrühmlich berichtet hatten. Nein, artgerechte Tierhaltung geht anders. Die Safariworld werden wir uns nicht ansehen, wenn wir in Bangkok sind. Zum Glück gibts dort immer noch ein paar geschmackvolle Sehenswürdigkeiten. 19. April 2010: Songkran fällt ins Wasser"Songkran fällt ins Wasser". - Ein Monster-Wortspiel, weil Songkran, also das Thai-Neujahr am 14. April, für Touris vor allem eine gigantische Wasserschlacht bedeutet. Die spaßige Wasserschlacht in Bangkoks Khao San Road wurde dieses Jahr abgesagt, weil ein paar Straßen um die Ecke eine blutige Maschienepistolenschlacht tobte. 20 Tote und 800 Verletzte. - Ihr habt das in den Nachrichten gesehen. Seit Jahren schreibe ich über Unruhen in Thailand und würde doch lieber die spaßigen Spielereien mit Wasserpistolen berichten. Dies Jahr aber nicht. Hier ist die Seite über die Unruhen. 3. Februar 2010: Rot - Weiss - EssenEs muss nicht immer Reis sein: Endlich kannst du dich mit Currywurst - Pommes - Schranke auch in Bangkok stärken. Pommes ab 19 Baht, günstiger als Phat Thai! Lecker! Hier ist der Link 23. Januar 2010: SparprogrammFür eine Nacht in New York kannst du drei in Bangkok verbringen. - Jedenfalls in finanzieller Hinsicht. Das meldet die Süddeutsche Zeitung. Also reisen wir zum Sparen lieber in die Thailändische Hauptstadt als in die andere City, that auch never sleeps. Womit wir dann auch beim Thema der neuesten Thaiminatorseite sind: Den Podcast zum Geld in Thailand konnst du schon länger belauschen, nun gibt's den auch hier zum nachlesen. 12. Jan. 2010: Welcher Zar ist je geflogen?!"This is the German Version" steht auf einer Seite voller Englischem Text. - Vielen Dank for so much localization. Die Page belongs to Zar-Jet, einem Luxusflieger. Wenn dir also enge Sitze, Nacktscanner, undefinierbares Essen und Softdrinks aus Plastebechern nicht behagen, dann ist Zar Jet der passende Luftfrachtführer für dich. Leider ist mir bisher noch gelungen, eine Preisinformation für Düsseldorf - Bangkok von Zar Jet zu bekommen, eben so wenig weiss ich, wie ich an die exklusive "Sultan-Card" gelange, - die Webseite schweigt sich etwas aus ("some text .... some text .... "). Immerhin weiss ich, dass sie für ihre Webseite Bilder bei iStockfofo klauen (...und damit satte 0,83 Euro sparen: bei denen geht eben alles Geld in den Service und nix in die Werbung...). - Steckt also die Russenmafia hinter dieser grandisosen Airline? Eine schwierige Frage, über die grübeln werde, wenn ich demnächst in der Holzklasse von Emirates oder Airberlin nach Thailand fliege. 17. Okt. 2009: Genau wie Thailand, - nur ganz anders
Strand gibt es dort also auch, das beweist das Fotos. Und tropisch heiß ist es. Ebenso leben dort freundliche Menschen. Und verwegene Fahrer kutschieren Touristen mit Tuk-Tuks durch die Gegend. Allerdings nennen die Piloten ihre haarsträubenden Dreiräder dort "Rikshaw" und manchmal "Ferrari". Ja, dieses Jahr habe ich meine alte Liebe Thailand nach Strich und Faden betrogen und mit Indien angebändelt. Genau gesagt mit dem Indischen Bundesstaat Kerala im Südwesten. Dieser Teil des Subkontinents ist vergleichsweise wohlhabend und nicht ganz repräsentativ für das gesamte Land. Dafür jedoch für Indieneinsteiger gut geeignet. Der Kulturschock hält sich in Grenzen. Von den einschlägigen Gruselbildern blieben Touris in Kerala weitgehend verschont: Leichen auf der Straßen, Horden bettelnder Kinder, Menschen, die im Dreck vergetieren. Statt dessen huscht man per Taxi von einem angenehmen Touristenghetto zum nächsten. Demnächst mache ich zu Indien hier eine Tandoori - Abteilung auf. Bis dahin müssen die geballten Infos zu Thailand reichen. - Das ich trotz meines Seitensprungs eindeutig für das bessere Reiseland halte. 5. September 2009: JobangebotViel besser als Hartz 4: du bekommst 10.000 Dollar, eine Videokamera und eine Reise durch Thailand. Dafür musst du nicht einmal wirklich arbeiten, sondern einfach reisen. - Und die Erlebnisse dabei mit der Videokamera verbloggen. Der Haken: offenbar keiner! Die Thailändische Tourismusbehörde macht in Zeiten der Krise mit dieser ungewöhnlichen Werbeaktion auf sich und vor allem auf Thailand aufmerksam. Just heute hast du noch 40 Tage, um eine Bewerbung per Video einzureichen. Und zwar auf dieser Webseite: http://www.ultimatethailandexplorer.com/ Wenn du kein eigenes Bewerbungsvideo drehen kannst, dann mops doch heimlich eines von uns. Und zwar hier
17. August 2009: Ferienparadies reloadedEndlich! Wie ich den Nachrichten heute entnehmen durfte, will Nordkorea sich für den Tourismus öffnen. Zunächt sollen nur einige Werksangehörige von Hyundai ins Kernspalter-Wunderland reisen dürfen. Aber wer weiss, veilleicht lässt der Große Diktator bald auch Rucksäcke wie dich und mich in sein schönes Land. Verglichen mit anderen Regionen hat Nordkorea einige unbestreitbare Vorteile: 1) Atomtests direkt vor Haustür: mehr Bräunen geht nicht! 2) Miserable Versorgungslage: endlich können wir uns besinnen, worauf es wiklich ankommt. 3) echter Kommunisms (mit allem, was dazu gehört: politische Gefangene, Wirtschaftskrise, Personenkult, Humorlosigkeit): jetzt können wir nachschauen, ob die unverbesserlichen DDR-Romantiker recht haben. 4) Staatschef mit Don-King-Frisur: egal was Udo Walz Frau Merkel aufs Haupt föhnt, mehr Sturmfrisur geht nicht. Das sind vier bestechende Vorteile und wir geniessen schon mal die Vorfreude, bis Kim Kong Il auch uns hinter den eisigen Vorhang lässt. Solange können wir noch woanders hin ... Ich denke, ihr wisst, was ich übergangsweise empfehle...
3.Juni 2009: Massentourismus / TrendsetterEndlich fliegen die Massen wieder nach Thailand: "Beliebtestes Flugziel (weltweit) ist Thailands Hauptstadt Bangkok." schreibt Die Welt. Die Gründe: es ist günstig (Flüge für 500,- Euro!) und derzeit eher demonstrationsarm in der Metropole. Meint jedenfalls Die Welt. In Wahrheit aber liegt es natürlich daran, dass diese Webseite eifrig und unentwegt die Werbetrommel für den Thai-Tripp rührt, ganz gleich wer sich gerade mit wem in Bangkok wämst und egal, was die Flüge kosten. +++++++++ Ebenso visionär propagiert diese Seite schon lange, dass Thailand dem Westen deutlich voraus ist und erzählt etwa Geschichten von den Trendscouts auf der Khao San Road in Bangkok. Aber auch Verpackungstechnisch ist Thailand ganz vorn: In Deutschland sollen ab 2010 Schockbilder auf Zigarettenschachteln gedruckt werden. In Thailand können die Kids die hübschen Bildchen vom offenen Bronchialkarzinom schon seit Jahren sammeln. Und wir schreiben schon ewig davon: nämlich hier. 10. Mai 2009: Fotosynthese im TempelBekanntlich liebe ich alles, mit dem Microsoft seine Kunden erfreut. Eine neue Technik des beliebten Softwarekonzerns namens "Photosynth" bastelt aus vielen Fotos eine Collage zusammen. Unten eine aus Bangkok: Ok, das beeindruckt uns noch nicht endgültig (zumal wenn du nur eine Warnmeldung siehst, weil dir irgendein Addon oder PlugInn fehlt. Außerdem lässt es meinen Opera-Browser abstürzen). Aber die Technik ist interessant. Wir bleiben dran. 5 Mai 2009: Bitte nicht dehydrieren!!!Dehydrieren meint, dass ein Organismus austrocknet. Dagegen hilft trinken. In Thailand, bei gerade um die 35 Grad braucht der Mensch mindestens 4 Liter Wasser (oder Chang oder Singha Beer). Liebe Thailandreisende, was ich bei www.tageschau.de lesen muss, sorgt mich doch arg: "Getränkeverkäufer in der vor allem bei Rucksacktouristen beliebten Khao-San-Straße in Bangkok sagen, ihr Umsatz sei seit Beginn der Krise deutlich zurückgegangen: "Ich merke das ganz deutlich. Es gibt kaum noch Urlauber, die hier was zu trinken kaufen."" So schlimm ist die Wirtschaftskrise schon, dass Touristen kein lebenswichtiges Wasser mehr kaufen! Ich hoffe, Minister zu Guttenberg spannt bald einen Rettungsschirm über Deutsche im Ausland. Oder besser einen Wasserschlauch! Sicherlich hätte auch Frau von der Leyen eine brillante Idee zur Rettung vertrockneter Landsleute in Thailand. Ich jedenfalls frage mich, wieso Touris an 5 Baht (ca. 20 Cent) für die Wasserflasche knausern, wo doch Flüge nach Thailand derzeit äußerst günstig angeboten werden. - Übrigens wegen der Wirtschaftskrise (so schreiben es unsere Österreichischen Kollegen). Ich meine, man könnte doch das am Flug gesparte Geld zum Beispiel in Wasser investieren (und wenn die Ersparnis größer ist, dann auch in Chang oder Singha Beer). mehr zu Getränken in Thailand gibt es hier 17. März 2009: Liegestühle freiNein, du brauchst nicht mehr um 5.45 Uhr aufzustehen, zum Strand zu hechten und dein Handtuch auf einen Liegestuhl schleudern, bevor der Engländer von nebenan das tut. Zwar waren thailändische Strände ohnehin nie besonders überfüllt, abgesehen vielleicht Patong Beach auf Phuket, Chawaeng Beach auf Ko Samui oder Had Rin Beach während der Fullmoon-Party. Aber auch dort wird es nun entspannter. Tourismusexperten erwarten, dass die Zahl der Touris in Thailand wegen der Wirtschaftskrise zurückgeht. Also bekommst du nun auch einen feinen Liegstuhl in Patong oder Chawaeng, wenn du dich erst um 11.30 auf der Hängematte schälst. Auch wenn mancher wegen der Wirtschaftskrise nicht mehr gut schläft, andere tun das genau deswegen! (Hier ist die Seite zum Thema "Geld in Thailand") 10. März 2009: "Der letzte Walzer"Ich besitze genügend Jazz-CDs, um meinen Playlists auch Deutsche Schlager hinzufügen zu dürfen, ohne rot zu werden. Unter anderem schmückt ein Klassiker von Peter Alexander meine Liste bei last.fm. Den Bogen zu Thailand kriegen wir auf tragische Art: Die Tochter des Künstlers ist vor wenigen Tagen bei einem Verkehrsunfall auf Ko Samui gestorben. Der Verkehr auf der Insel kocht knapp unter dem Ausnahmezustand: "...eine Fahrt zwischen Krabi Town und Ao Nang ist grandios. Eine Fahrt auf der Hauptstraße Samuis ist einfach nur gefährlich ... Die schlechtesten Straßen Thailands treffen auf die ambitioniertesten Fahrer Thailands..." steht bei uns dazu. Das wird den großen alten Mann des heiteren Deutschen Liedgutes nicht trösten. Wir wünschen ihm trotzdem alles Gute. 8. März 2009: Nicht-Reisewarnung"Deutsche wollen weniger verreisen" meldete die WAZ im letzten Monat. Die Finanzkrise verdirbt den Menschen danach den Spaß an der Ferne. Dafür werden Reiseziele in der Nähe beliebter. Mosel statt Mekong, Bamberg statt Bangkok und Kochelsee statt Ko Samui. Eine weitere Randmeldung (im letzten SPIEGEL): Unternehmen buchen für ihre geschäftsreisenden Mitarbeiter zunehmend Economy-Class statt Business oder gar First Class. Die unverschämten Ticketpreise in den Komfortklassen haben aber bisher die vergleichsweise günstigen Touristentickets mit subventioniert. Fluggesellschaften leiden somit unter rasanten Umsatzrückgängen. Kurzfristig führt die sinkende Nachfrage (gemäß ökonomischen Gesetzen) zu sinkenden Preisen. Langfristig geht aber auch das Angebot in den Sinkflug (Fluggesellschaften gehen platt oder schrumpfen) und die Preise werden dadurch abheben. Zudem: Ist der härteste Teil der Wirtschaftskrise demnächst überstanden, so werden auch kurz darauf die Öl- und damit die Ticketpreise hochschnellen. 9. Feb. 2009: Aktenzeichen XY ungelöstDamit kein falscher Eindruck entsteht: Thailand ist kein Räubernest und die aller-aller-aller-meisten Touris werden nicht betrogen (zumindest nicht illegal; wer freiwillig für einen Cocktail 250 Baht zahlt ist selbst Schuld). Dennoch fallen mitunter auch klugen Menschen auf die neuste Masche der Ganoven im Land der Freien herein. Friederike etwa hat ihre Rundreise in Thailand viel zu teuer bezahlt und mailt ihr kostspieliges Erlebnis: "Wir können immer noch nicht richtig verstehen, wie wir so naiv sein konnten. Vielleicht war es der JetLag, der Kulturschock, der Temperaturschock, der unser rationales Denken außer Kraft gesetzt hat. Über betrügerische Tuk Tuk Fahrer, die einen zu Juwelieren kutschieren, zu denen man nicht möchte, wussten wir Bescheid. Der nette Tuk Tuk Fahrer fuhr uns statt zum Bahnhof, wo wir lediglich ein Ticket kaufen wollten, zum "offiziellen Tourismus-Center". Das sei viel näher als der Bahnhof. Ist ja nett von ihm! Am Ende hatten wir eine komplett durchgeplante Reise, die wir nie wollten. Unsere Gutgläubigkeit kostete uns 22000 Baht (natürlich gibt es einen Studentenrabatt!). Die nette "offizielle Tourismusfachangestellte" war so freundlich, uns auf allen Inseln und in Chiang Mai schon mal Unterkünfte zu buchen, Bootstouren zu organisieren, Busse etc. In Thailand sind alle Menschen so hilfsbereit und zuvorkommend! Dass wir beschissen wurden dämmerte uns erst am Abend. Uns wurde die Reise mehr oder weniger durch psychologisch geschickte Rethorik aufgezwungen. Wegen des chinesischen Neujahrs sei alles ausgebucht, es wäre dringend nötig, vorher alles zu buchen usw. Sätze wie "When you are in my country, you have to do dies und das" sollten Sachverstand zeigen. Wir wollten nur ein Ticket in den Süden! Und dann frei und spontan sein! Der Versuch, die Sache noch zu canceln, scheitere. Ein netter Angestellter aus Wales (Achtung! Auch Europäer betrügen Europäer!) erklärte uns, dass dies nicht möglich sei. Als wir ihn damit konfrontierten, dass wir (inzwischen) von betrügerischen Reisebüros gelesen hätten, versuchte er uns zu beruhigen und erzählte einen Haufen Bullshit. Er gab sogar zu, dass sie mit den Tuk Tuk Fahrern zusammenarbeiten! Inzwischen wissen wir, dass wir so richtig beschissen wurden und dass das scheinbar keine neue Masche ist. Umgerechnet ca. 400 Euro ist wirklich ein schmerzlicher Verlust, vor allem wenn man auf Reise ist. Zwar sind alle Tickets wirklich echt und die Unterkuenfte in Ordnung, aber eben viel zu teuer und durch unlautere Mittel aufgezwungen. (Falls es andere Opfer dieser Masche gibt, würde mich interessieren, wie ihr damit umgegangen seid! Gibt es Mittel und Wege, sich zu wehren?) Also nix vorab teuer aufschwatzen lassen, sondern besser von einem Tag auf den Tag das buchen, was man schon begutachtet hat. Wie immer nutzen Preisvergleiche. 2. Januar 2009: Nur gute Nachrichten!!!!Früher war alles besser. Zum Beispiel die schlechten Nachrichten aus Thailand: "Die neuen High-Tech Toiletten in Bangkok sind dauernd verstopft" oder "T-Shirts mit dem Bild von der Lieblingshündin des verehrten Königs können nicht geliefert werden". - So vergnüglich lasen sich vor Jahren Schlagzeilen aus Thailand. In letzter Zeit las ich hingegen, dass irgendwer irgendwem aufgrund falscher politischer Gesinnung den Kopf einschlägt. Kaum hatte sich die politische Lage etwas entspannt, verbrennen in Bangkok 60 Menschen in einer Disco. Nein, Vergnügungssteuer müssen Chronisten aus dem Land der Freien derzeit nicht bezahlen. Aber der Eindruck täuscht. Die meisten Menschen im Land leben ungefähr so wie immer und sogar die allermeisten Touris machen, was sie immer machen: Urlaub. Punkt. Also nehmen wir die schlechten Nachrichten gelassen zur Kenntnis, wohl wissend, dass sie demnächst (wie immer) von anderen Schlagzeilen ersetzt werden. Bis dahin können wir ja mal was Nettes machen. Bilder vom Strand gucken zum Beispiel. Hier sind welche 9. Dezember 2008: ...noch 'ne Krise geschafft?Darüber haben wir in den letzten Jahren schon berichtet: Seuchen (Vogelgrippe, SARS), Jahrhundertkatastrophen (Tsunami), Militärputsch und diverse blutige Unruhen. Alle ein, zwei Jahre zuckt die Weltöffentlichkeit zusammen und dann verbreite ich hier irgendeine Horrormeldung aus Thailand. Jedes Mal denke ich, das Kapitel "Reisen nach Thailand" sei diesmal aber endgültig gelaufen. Und jedes Mal bin ich einige Zeit später doch wieder da und schlürfe geeistes Bier unter Palmen, so, als sei nichts geschehen. Es geht eben alles gut. - Meistens. Diesmal wird es wohl ähnlich sein, aber die derzeitige politische Krise in Thailand ist noch lange nicht beendet. Auch wenn die Flieger wieder fliegen. Politisch ist Thailand nach wie vor instabil. Momentan stehen sich zwei große Blöcke gegenüber, wovon der eine ein reines Zweckbündnis gegen die (ehemalige) Regierung ist. Allein der gemeinsame Protest hält den bunten Haufen zusammen. Da die Opposition nun ihr Ziel offenbar erreicht hat, könnte demnächst das Hauen und Stechen untereinander beginnen. Und der mächtige Strippenzieher der Ex-Regierungspartei, Thaksin Shinawatra, wurschelt nach wie vor in Thailands Politik herum. Die Folge könnte ein munteres "jeder gegen jeden" sein, in dem erneut das Militär die Macht übernimmt. Gemeinsamer Nenner Thailändischer Politik ist seit Jahrzehnten der König, gegen den niemand regieren kann. Hauptsächlich König Bhumiphol ist geschuldet, dass es über lange Zeit einigermaßen ruhig im Lande war. Der hochverehrte Monarch ist übrigens vor wenigen Tagen 81 Jahre alt geworden und wir wünschen ihm ein langes Leben. Ich lehne mich also zurück, warte ab, was geschieht und nehme zur Kenntnis, dass in Thailand 21 mal geputscht wurde seit 1932. Politisches Kuddelmuddel ist also normal in Thailand. Ebenso wie Krisenmeldungen und geeistes Bier unter Palmen. Demnächst wieder. 16. November 2008: abgeschaltetZugegeben berichtet thaiminator.de nicht gerade schmeichelhaft über Surrathani. Das wiederum könnte den Bürgermeister des besagten Städtchens im Süden Thailands etwa dazu bewegen, eine einstweilige Verfügung eines Deutschen Gerichts zu erwirken, um den gesamten Webauftritt von thaiminator.de abzuschalten. Abwegig? Keinesfalls, sondern andernorts soeben geschehen: Der Bundestags-Abgeordnete Lutz Heilmann (die Linken) ließ per Gericht die gesamte deutsche Wikipedia sperren, weil er durch einen Eintrag im Onlinelexikon seine Persönlichkeitsrechte gefährdet sah. Lutz Heilmann MdB war übrigens laut Spiegel - Online hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter. Wer die Meinungsfreiheit unterstützen will, kann etwa der Wikipedia spenden (etwa für die Kosten der Rechtspflege). Hier ist der Link 3. Oktober 2008: TennisarmHöchst interessiert studiere ich Meldungen über Tennis. Dabei finde ich Tennis einfach langweilig. Spektakulär an diesem Sport ist allein, dass er momentan die Schlagzeilen aus Thailand bestimmt. Der Thailand - Nachrichtendienst, den ich abonniert habe, berichtet über fast nichts anderes. Hey, Moment mal, gibt es da nicht gerade auch eine schicke Regierungskrise? Was ist mit den teilweise gewaltsamen Protesten? Und wo steckt der drohende Militärputsch? In den Medien jedenfalls nicht. Da tummeln sich die Thailand - Open. Gewonnen hat übrigens ein gewisser Jo-Wilfried Tsonga, der sich im Finale gegen einen nicht minder gewissen Novak Djokovic durchsetzen konnte. 24. August 2008: Kein Tipp für BangkokAnja mailt und rät, eine Bangkoker Sehenswürdigkeit nicht zu besuchen: "Ich möchte hier nur den "Tipp" loswerden auf keinen Fall die Safari World in Bangkok zu besuchen. Vor einigen Tagen lief im ZDF eine Reportage, in der gezeigt wurde, wie Orang Utans in diesem Park gequält werden. Sie werden dort in Kostüme gesteckt und müssen gegeneinander boxen und sich anderweitig demütigen lassen. Außerdem werden sie in winzigen Käfigen eingepfercht. (für die anderen Tiere in diesem Park wird das auch gelten!)" Dem schließen wir uns an und empfehlen hier tierfreundliche Sehenswürdigkeiten in Bangkok 3. August 2008: noch mehr Bangkok - VideosHeute Abend um 22.40 zeigt Pro7 Kampfkunstkino: "Ong Bak": spektakuläre Action in Bangkok. Morgen Abend (4.8.2008) präsentiert die ARD Kunstkino: "Haus der Wünsche": ein verstörender Seelentripp durch Bangkok. Jederzeit bietet thaiminator.de die ganz normale Durchquerung der Thailändischen Metropole in bewegten Bildern. Nämlich hier, klick. 30. Juli 2008: Nr. 44 in Berlin, Nr. 43 in BangkokErinnerst du dich noch an den Vorgänger von Barack Obama? Genau, der niedliche kleine Kerl, der in Kampfmontur auf Flugzeugträgern herumhüpft und dabei Kriege als gewonnen erklärt, die noch nicht einmal richtig begonnen haben. Der besucht am 6. August die Thailändische Hauptstadt. Abends geht er lecker essen mit Premierminister Samak Sundaravej. Außerdem war zu lesen, dass Herr Bush in Bangkok eine Rede über die Asien-Politik der USA halten wird. Aber wen interessiert das schon. Zwischendurch wird er vermutlich durch die Stadt kutschieren. Die dürfte dann großflächig gesperrt sein. Ich habe mal erlebt, wie das Norwegische Kronprinzenpaar durch Bangkok eilte. Die Straßen waren dazu frei geräumt, nicht einmal eine wilde Garküche blockierte die Piste, von Bussen, LKW und Tuk Tuks ganz zu schweigen. Ich hing wegen der Absperrung über eine Stunde im Stau. Daheim in Oslo erzählten Mette-Marit und Haakon sicherlich, der Verkehr in Bangkok sei doch gar nicht so schlimm. Sie hätten schließlich überall freie Bahn gehabt und nirgends hätten sie einen Stau gesehen. Vermutlich berichtet Mr. 43 seinem Vater (Nr. 41) daheim in Iowa Ähnliches. Thaiminator berichtet das schließlich auch. Diesmal erzählt Herr Bush tatsächlich mal die Wahrheit: Der Verkehr in Bangkok ist nicht (mehr) so apokalyptisch, wie er immer noch dargestellt wird. Mehr dazu auf den überarbeiteten Seiten über den Nahverkehr in Bangkok. Mit neuem, schicken Video!
24. Juli 2008: Aus der Rubrik "unglaubliche Bilder":
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8 Jahre im Netz: die Jubiläumsseite
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Jürgen Scholz wünscht Gute Reise! |