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hier: Thaiminator-Start / Reisetipps / SicherheitSicher reisenPolitisch ist Thailand jedoch zerrissen und in den letzten Jahren schlugen sich etliche Thais deswegen die Köpfe ein. Touristen waren davon bisher jedoch nicht betroffen (sieht man von Flughafenblockaden ab). Die meisten haben an den Stränden im Süden des Landes kaum etwas von den Unruhen mitbekommen. Ordnungsbehörden und Gesundheitssystem arbeiten durchaus anständig. Nur eine sehr geringe Zahl von Ausländern fällt etwa in Thailand Kriminellen zum Opfer. Und meist geht es dabei um kleine Betrügereien oder Diebstähle; Schaden um die fünf Euro fuffzig. Kapitalverbrechen an Touristen geschehen glücklicherweise sehr selten. Weil das vollkommen langweilig und keine Schlagzeile wert ist, berichtet das auch fast niemand. Kommt hingegen in Thailand ein Tourist ums Leben, so steht's fett in den Medien: Meine Güte, Thailand muss ja gefährlich sein... Und manchmal scheint es auch tatsächlich so: Die Deutsche Botschaft in Bangkok meldet jedes Jahr mehr Todesfälle von Deutschen in Thailand, allerdings kommen auch jedes Jahr mehr Deutsche ins Land. Die Quote ist stabil - und sehr gering. Im Jahr 2006 starben insgesamt etwa 160 Deutsche in Thailand. Todesursache Nummer 1 waren Herz- und Kreislaufversagen, - übrigens auch in Deutschland die häufigste Todesursache. Allerdings kann drückendes Tropenklima Herz und Kreislauf empfindlicher Menschen massiv angreifen. Wer hier vorbelastet ist, sollte vielleicht grundsätzlich auf Reisen in die Tropen verzichten. Todesursache Nummer 2 waren 2006 Verkehrsunfälle. Die Botschaft verkündet dazu, die Opfer hätten sich vielfach leichtsinnig verhalten und den Unfall häufig (mit-) verschuldet. Auch dies ist in Deutschland wohl kaum anders. Es bleibt dabei: Thailand ist ein eher sicheres Reiseland. Und damit das so bleibt, ist deine Mitarbeit nötig. Klaus schreibt als Kommentar zum Podcast über Bangkok: "Von der ersten Minute an hatte ich das Gefühl voll integriert zu sein und schon ewig in dieser Stadt zu leben. Ich fühlte mich einfach pudelwohl und sicher. Vielleicht bin ich etwas blauäugig, aber was soll's, ist mir egal. Lieber blauäugig und wohlbefinden, als misstrauisch und verschlossen." Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes Die sollten erst genommen werden. Das AA gilt durchaus als besonnen und schreibt nicht leichtfertig Warnungen auf seine Internetseiten. Allerdings: Solange nicht ausdrücklich von Reisen in eine bestimmte Gegend abgeraten wird, gilt diese Gegend grundsätzlich als sicher. Meist muss laut AA von "einer erhöhten Gefahr terroristischer Attentate ausgegangen werden. Ziel dieser Attentate dürften in erster Linie Einrichtungen der thailändischen Sicherheitskräfte, allgemein des thailändischen Staates oder belebte Plätze sein. Aber auch beliebte Tourismusziele und Urlaubszentren, die Verkehrsinfrastruktur (z.B. Flughäfen) sowie große Einkaufszentren können davon nicht ausgeschlossen werden, insbesondere weil mehrere Terrorgruppen Anschläge auch gegen touristische Reiseziele angedroht hatten." Wer sich wegen der Terrorgefahr in Thailand sorgt, dem rate ich, Stellungnahmen des Deutschen Innenministers zu Terrorgefahr in Deutschland zu studieren (nach der Lektüre möchte man umgehend in sicherere Länder als Deutschland flüchten, - nach Thailand etwa). No Go AreaSehen wir von höherer (Natur-)Gewalt und Taschendieben ab, so gelten Touristengegenden, vor allem die beliebten Inseln und Strände, als sicher. Ebenso gilt Bangkok prinzipiell als sichere Metropole, - zumindest jenseits etwaiger gewalttätiger "politischer" Demonstrationen. Bedenkliche Gegenden liegen weit abseits der Touristenströme. Versehentlich gerät man dort nicht hin. Seit mehreren Jahren bekämpfen sich in den südlichen Provinzen Sicherheitskräfte und Aufständische. Die Kämpfe zielten bisher zwar nicht auf Touristen; es besteht jedoch die Gefahr, eher zufällig in ein Scharmützel zu geraten. Zu Gewalttätigkeiten kommt es gelegentlich auch im Grenzgebiet zu Burma (Myanmar) und Kambodscha. Immer wieder wird auch von Handgreiflichkeiten bei den legendären "Full Moon Partys" auf Ko Pha-Ngan berichtet. Wer denen beiwohnen möchte, sollte sich beim Konsum von Singha und Ganja zurückhalten und einen klaren Kopf bewaren! Berüchtigt ist in Bangkok der Lumpini Park, unweit des Rotlichtviertels mit den Patpong Roads. Tagsüber ist der Park zwar völlig sicher, nach Einbruch der Dunkelheit kommt es dort und in seiner Umgebung hin und wieder zu Gewalttaten. - Trotzdem die Polizei dort regelmäßig patrolliert. Gerüchte über finstere Gegenden sollten stets ernst genommen werden. Bangkok gilt übrigens als eine der sicherten Weltstädte; jedenfalls jenseits von Slums und Rotlichtvierteln. Allerdings sind die in Europa auch selten Orte des Friedens und der Barmherzigkeit. Sicherheitsausrüstung
Abb. oben: Nicht schön aber sicher: der Bauchgurt. Nach mehreren schweißtreibenden Wochen in Thailand lässt sich daraus eine nahrhafte Suppe kochen! - Aber den hast du auch noch nach etlichen Wochen auf Reisen. Tom und Maria wurden im Bus beklaut und mailen: "Tipp: Kreditkarte schon vor der Fahrt im Bus sperren lassen. Kreditkarte wurde im Bus, während man schläft (Betäubung von Klimaanlage?) oder von einer Klappe unter den Sitzen geklaut. Also die Karte dort hinstrecken wo die Dreckschweine nicht drankommen. " Schließfächer - in vielen Guesthouses – werden mit einem Vorhängeschloss verschlossen. Billige Dinger gibt es vor Ort. Qualität nimmst du mit. K. mailt: Ich habe immer ein kleines
Vorhängeschloss dabei. Papiere sind in einer Bauchtasche aus dem Trekkingladen sicher aufgehoben. Die Tasche ist zwar nach einigen schweißtreibenden Wochen in den Tropen nicht sehr ansehnlich; vermutlich ließe sich ein nahrhaftes Süppchen daraus kochen, aber sie ist einigermaßen sicher. Brustbeutel sind deutlich unsicherer. Die sehen und ziehen selbst Anfänger unter den Taschedieben. Wer Bauchtaschen über der Kleidung trägt, sollte sich nicht wundern, wenn die im Gewühl eines Marktes mit einem schnellen Griff entwendet wird. Wichtige Dokumente in der Bauchtasche gehören zusätzlich in eine (kleine) Plastiktüte. Durchweichte Flugtickets wegen Regen oder Spritzwasser vom Boot sind wirklich nicht schön. Dokumente sichernIm Fall der Fälle freut sich, wer Kopien aller wichtigen Dokumente (Pass, Ticket etc.), großzügig über verschiedene Taschen verteilt hat. Tipp: Kopien im Netz Wer Dokumente daheim gescannt und als Gafikdatei an eine Mail gehängt und ans Internet-Postfach geschickt hat, hat ein Problem weniger, wenn sonst alles weg sein sollte. - In jedem Internetanschluss auf der Welt stecken dann Kopien der Dokumente. Die meisten Freemailer (GMX.de, Web.de, Gmail) bieten freien Speicherplatz im Netz an, auf dem sich solche Daten ablegen lassen. Microsofts Service "live.de" bietet gar 25 GB freien Speicherplatz im Netz kostenlos. Dann hast du's in jedem Internetcafe der Welt griffbereit! Webmaster können auch einen passwortgeschützten Bereich auf ihrer Seite einrichten. Alles völlig easy, AlterJa ist doch Urlaub hier. Ein Ort, Lichtjahre von Sorge und Elend entfernt. Bist braungebrannt, siehst gut aus und kommst endlich wieder zu dir, spürst seit ewigen Zeiten wieder deine Kraft und gondelst völlig unbeschwert durch die Welt. Was kann dir schon passieren, fühlst dich jung, stark und unwiderstehlich. "Unheil trifft immer nur die anderen, mich aber nie." Diese weit verbreitete Denkweise nennen Psychologen "Illusion der eigenen Unverletzlichkeit". Die ist sogar nützlich, denn ohne sie würden wir uns ständig vor Furcht hinter dem Ofen verkriechen und kämen nie vor die Tür, - geschweige denn nach Thailand (und würden so ziemlich alles verpassen, was das Leben würzt). Es kann schon daheim nix passieren, aber im Urlaub ist jeder erst recht unsterblich. Wir lullen uns also auf Reisen gelegentlich ein und werden leichtsinnig. Mancher Touri fährt in Thailand besoffen Moped. Mancher folgt einer wildfremden Thai in irgendeine abgelegene finstere Ecke, weil die ihm einen schnellen Fick ohne Gummi versprochen hat. Und mancher glaubt, die günstigen Klunkern eines "Juweliers" seien echt. - Wirklich schlau ist nicht... Hin und wieder hilft es, sich der psychologischen Mechanismen zu besinnen, nach denen wir funktionieren. Gesunder Menschenverstand schützt vor den meisten Gefahren des Lebens. Tourist Police; TouristenpolizeiWenn doch etwas passiert ist, wendest du dich an die Tourist Police. Die haben ein großes Herz für Alles, mit dem ein Traveller ankommt und sprechen vor allem gut Englisch! Landesweite,
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Tourist
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