Thai-Curry

Zum Nachkochen: Thai Curry – Rezept

Nicht ganz wie an der Garküche in Bangkok, aber ziemlich nah dran: Thai Curry daheim in der Deutschen Küche gekocht. Schmeckt zwar nach raffinierter, komplizierter Küchenkunst, ist aber schnell und einfach gekocht. Zudem preiswert, lecker und mit dem Geschmack von Fernweh auf der Zunge. Das Rezept stammt original aus Thailand.

Zubereitung

Reis kochen. Es geht mit Reis aus dem Kochbeutel. Ästheten nehmen natürlich losen Thailändischen Reis. Wie der zubereitet wird, steht auf der Packung oder in jeden Kochbuch.

Fleisch – wenn gewünscht – vorab in mundgerechte Stücke schneiden, anbraten und beiseite stellen.

Gemüse waschen und ebenfalls in Stücke schneiden (Süßkartoffel schälen!) und kurz anbraten.

Vom Lemongrass die äußere Schicht entfernen und die Stängel in Stücke etwa 3 cm lang schneiden. Ingwer – wenn vorhanden – schälen und in Scheiben schneiden.

Dann sofort mit dem eigentlichen Curry im Wok oder Kochtopf anfangen:

Kokosmilch erhitzen und Currypaste sowie Zucker einrühren. Kurz aufkochen.
Wasser, Fisch- bzw. Sojasoße, Lemongrass, Ingwer und Bergamotteblätter zugeben. Noch mal aufkochen lassen.
Salzen und abschmecken.

Gemüse und Fleisch zugeben und etwa 5 bis 10 Minuten leicht köcheln lassen (bis das Gemüse gar ist).

Mit etwas Zitrone, Koriander und Zimt abschmecken.

Das war’s!

Curry in Schälchen servieren. Den Reis auf einem Teller dazu servieren. Besonders effektvoll ist es, den Reis in ein Schälchen zu portionieren und – wie mit einem Förmchen aus dem Sandkasten – kleine Halbkugeln auf dem Teller zu formen.

Gegessen wird mit Löffel und Gabel, Lemongrass, Ingwer und Bergamotteblätter nicht mitessen, sondern nur ablutschen.

Zutaten (4 Personen)

  • 1 Esslöffel Currypaste (Asienshop, – auf Thailändisches Curry achten, es gibt auch Indisches, das zwar auch gut, aber eben nicht Thailändisch schmeckt. Gelbe Paste ist scharf, grüne sehr scharf und rote höllenscharf)
  • 500 ml (halber Liter) ungesüßte Kokosmilch (aus Dose oder Tetrapack, im Asienshop und in vielen Supermärkten)
  • 2 Esslöffel Fisch- oder Sojasoße
    (geht auch ohne – speziell Fischsoße schmeckt und riecht recht eigenwillig . Viele Westler können gut auf Fischsoße verzichten)
  • 1 Teelöffel Zucker
  • Salz (reichlich, abschmecken, aber nicht versalzen)
  • 1 Spritzer Limette oder Zitrone
  • 5 Stängel Lemongrass
    (Asienshop und teilweise Supermarkt)
  • Ingwer und 4 Bergamotteblätter
    (geht auch ohne)
  • 1 Tasse heißes Wasser
  • etwas Zimt und/oder Koriander

Einlage nach belieben: Ins Curry passt, was schmeckt. In Thailand habe ich unten stehende Zutaten im Curry gefunden (die kleinen Thai-Auberginen und Tomaten scheinen obligatorisch zu sein) und für 4 Portionen berechnet. Nicht alles hineinknallen, sondern möglichst 3 Gemüse und eine Fleischart auswählen:

  • 5 kleine grüne Auberginen (Asienshop) und/oder
  • 2 Paprika und/oder
  • 4 große Champignons und/oder
  • 2 mittelgroße Tomaten und/oder
  • 1 Süßkartoffel und/oder
  • 400 Gramm Shrimps und/oder
  • 400 Gramm Hähnchenbrustfilet und/oder
  • 400 Gramm Schweinefilet

Beilage: Reis (was sonst)

Was ist Curry eigentlich?

Ursprünglich kommt Curry aus Indien, hat sich aber im gesamten süd- und südostasiatischen Raum verbreitet. Dabei ist Curry eine Gewürzmischung, deren Rezeptur stark variieren kann. In Thailand ist Curry vor allem in Form von Curry-Pasten bekannt. Ein typisches Thai Curry Gericht beinhaltet eine dieser Sorten: Rot, Grün, Panaeng oder Massaman. Die gelbe Variante ist tatsächlich eher in der indischen Küche zu finden. Jede Variante wird für andere Gerichte verwendet und unterscheidet sich von den anderen Sorten sowohl geschmacklich als auch vom Schärfegrad her.

Thailändische Curry-Pasten werden übrigens auch in Thailand vor allem fix und fertig im Plastiktopf gekauft (eine bekannte Marke ist „Mae Ploy“). Wer allerdings über genügend Zeit und Können verfügt, stellt sie für sein Thai Curry selbst her. Typische Zutaten sind u.a. Koriander, Kreuzkümmel, Zitronengras, Koriander, Knoblauch, Pfeffer und Garnelenpaste, sorgfältig verarbeitet in einem Mörser.

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