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Internet, PCs, Tablets & Handys in Thailand

Über das Internet bleibst du preiswert in Verbindung mit der weiten Welt und den Lieben daheim. – Sofern du nicht zu den Menschen gehörst, für die eine Reise nur dann gelungen ist, wenn du mindestens 4 Wochen nichts von der Mischpoke zu Hause hörst, siehst und liest.

Zudem kannst du deinen Rückflug im Netz bestätigen, schnell mal nachsehen, wie das Wetter in anderen Teilen Thailands ist, Fotos hochladen und sichern oder neue MP3s und Filme auf deine Geräte ziehen. Mit einem Tablet oder E-Reader hast du Zugriff auf die Online Bibliothek und musst keine Bücher mehr mitschleppen.

Internet per W-Lan und Hotspot (WiFi)

Das wird jetzt Standard: Zunehmend funkt das Internet durch Kneipen und Guesthouses in Thailand. Viele Gusthouses und die meisten Hotels verfügen inzwischen über WiFi. Passwort gibt es beim Personal. Hier kannst du dich mit dem eigenen Laptop, Tablet oder Smartphone einloggen. In der Regel heißt W-LAN in Thailand „WiFi“.

Der Vorteil ist, dass du nicht mehr in Internetcafes oder in Guesthouses an zweifelhafen Trojanerschleudern surfen (und Passworte eintippen) musst. Der Nachteil ist, dass du deine eigenen Geräte mitnehmen und bewachen musst.

Internetcafes

Noch findest du etliche Internetcafes in Touristenvierteln. Doch es werden weniger, da die meisten Gusthouses ihren Gästen PCs bieten und in jeder Kneipe WiFi funkt. Der Markt löst sich langsam auf.

Ab etwa 30 Baht pro Stunde kostet die Surferei. Die Preise sinken laufend (meine erste Mail aus Thailand tippte ich 1998 noch zu 120 Baht / Stunde). Zudem versorgen inzwischen überwiegend recht flotte DSL Leitungen die Rechner mit Daten.

In Touristenvierteln ohnehin, und sonst auch meist sind Menüs der Programme in Englisch. Thailändische Schriftzeichen sind sehr hübsch, aber eher selten. Es läuft nicht immer alles so wie gewohnt, Freunde von Linux und Mac müssen mit Windows vorlieb nehmen und die Rechner sind sowieso nicht so eingestellt, wie deine Kiste daheim.

Skype: Einige Internetbuden verfügen inzwischen über Headset und Webcam sowie ein Konto bei Skype. Vorausgesetzt deine Sippe daheim verfügt auch darüber, kannst du so mit ihr videofonieren.- Mit der passenden App geht das aber auch per Smartphone oder Tablet.

Cloud Speicher (Speicher im Internet)

Kostenlosen Speicherplatz bekommst du bei etlichen Anbietern in der Datenwolke im Internet, der „Cloud“. Was immer du in die Cloud lädst, hast du an jedem Internetanschluss griffbereit.

Speichere bereits vor der Reise deine MP3s und Filme im Netz und überspiele sie in Thailand auf den Player.

Sichere Kopien deiner Dokumente im Netz: Knipse die Dokumente mit dem Handy und lade die Fotos deines Passes und deiner Reiseunterlagen in einen geschützten Bereich deines Cloudkontos. Dann hast du im Falle des Falles immerhin noch die Kopien.

Microsoft bietet etwa kostenlos 7 GB Speicher. Bei Dropbox gibt gratis 2 GB; Apple, Amazon und Google Drive haben ähnliche Angebote. Suche im Netz nach „Cloud“. Was immer du dort speicherst, ist an jedem Internetanschluss weltweit griffbereit.

Handy („Mobile“ oder „Cellphone“)

Wenn du dein Handy (die heißen dort „Mobile Phone“ oder „Cellphone“, aber nie „Handy“) mit nach Thailand nimmst, dann nimm am besten schon auf dem Deutschen Flughafen die SIM Karte aus dem Gerät. – Mit Deutscher SIM Karte telefonierst du in Thailand teuer! – Zumal mit Smartphones kann es extrateuer werden, weil die sich mitunter ungefragt Updates für allerlei Apps herunterziehen. Deutsche Flats gelten meist in Thailand ebenso wenig wie die Deckelung der EU-Auslandsminutenpreise.

Nimm dein Handy mit nach Thailand und kauf dir am Flughafen in Bangkok eine Prepaid-SIM-Karte für rund 5 Euro incl. Startguthaben. Steck die Karte in dein Handy, du kannst sie überall in Thailand aufladen. So telefonierst du günstig!

SIM Karten und Prepaidaufladungen bekommst du in jedem zweiten Laden. In Touristenviertel gibt es auch welche mit Englischer Anleitung. – Fette Schilder werben unübersehbar dafür – siehe oben.

Achtung: Thailändische SIM Karten funktionieren nur mit SIM-Lock freien Handys. Obwohl jeder Thailändische Telefonpfuscher das schnell und billig macht: Entsperren von SIM Karten („unlock“) oder Jailbreak von Telefonen ist in der Regel verboten! Erkundige dich vorab bei deinem Provider, deiner Telefongesellschaft oder deinem Telefonhersteller, ob du das darfst. Bei älteren Telefonen (älter als 2 Jahre) ist das meist legal möglich. Handys, die du ohne Telefonvertrag gekauft hast, sind ohnehin SIM-lock frei! – Oder nimm ein „altes“ Handy mit, von denen angeblich in jedem Haushalt zwei Stück herumfliegen.

Mit Thailändischer Karte hast du eine neue Thailändische Nummer, die solange gilt, bis du wieder deine „alte“ SIM Karte in das Handy steckst!

Die Preise für ein Starterpaket sowie die Minutenpreise liegen durchweg unter den günstigsten Deutschen Tarifen.

Fast immer helfen die Verkäuferinnen gerne und kompetent.

Sicherheit – Kein Onlinebanking in Internetcafes!

Hier noch der Sicherheitshinweis für alle, die in Thailändischen Internetcafes surfen. Manche PCs sind so eingestellt, dass sie alle Benutzernamen und Passwörter speichern, die ein dummer Farang eingibt (beim eMail Postfach, beim Chat, beim Banking). Das ist wegen möglicher Angriffe aus dem Netz selbst in seriösen Läden ein Sicherheitsrisiko.

Jeder Hinz und Kunz kann sich damit Zugang zu deinem eMail-Postfach oder gar deinem Online-Banking-Konto verschaffen.

Also: Nach jeder Sitzung in der Internetbude alles löschen. Schau beim Browser (Firefox, Internet Explorer, Opera, Safari, Google Chrome) in den Einstellungen nach und such nach den Punkten „Datenschutz“ und/oder „Sicherheit“ und lösche am Ende einer Sitzung alles, was du löschen kannst.

Tablet und Smartphone

Deaktiviere vor der Reise alle Apps, die automatisch Geld von deinem Konto abbuchen können, also etwa den Buchhändler oder den Musikstore.

Falls dein Gerät abhanden kommt, kann der unehrliche Neubesitzer sonst damit die Läden auf deine Kosten leerkaufen!