Langeweile?

langeweile

Dass du in Thailand viel Zeit mit essen und trinken verbringen kannst; soweit klar. Es überrascht ebenfalls nicht, dass du an Stränden wie aus der Bountyreklame herumlungern oder Tempel und Buddhastatuen begutachten kannst. Wenn du das erledigt hast, kannst du z.B. das hier unternehmen:

Wen die Wanderlust packt, der kommt in Nordthailand auf seine Kosten: Trekking ist etwa in Chiang Mai ein großes Geschäft. Dort werden organisierte Touren über einen oder mehrere Tage angeboten. Pro Tag ist mit ca. 1000 Baht (25 Euro) zu rechnen.

Von Dschungeltouren auf eigene Faust rät Thaiminator unerfahrenen Wanderern unbedingt ab. Dabei sind offenbar schon etliche Touristen verschollen.

Halb verhungert, von Ungeziefer durchstochen und gebissen orientierungslos durch die Wildnis zu irren, ist absolut kein Spaß!

Taucher rühmen die Gewässer rund um die Similan Islands (in der Andamansee, nicht weit nördwestlich von Phuket) als eine der grandiosesten Unterwasserwelten weltweit. Auf den Inseln, die sonst offenbar nicht allzu viel zu bieten haben, gibt es eine ausgebaute Infrastruktur für Taucher. – Hinkommen z.B. ab Khao Lak.

Ebenfalls beliebt zum Schnorcheln und Tauchen sind Ko Phi Phi sowie Phuket und die Inseln in der Nähe.

Annika mailt: Wir haben eine Tauchtour zu den Surin Islands gemacht. Ist anscheinend viel schöner als die Similan Islands. Unbedingt sollte man aber in einem der Reisebüro im Ort Khao Lak buchen. Dort ists viel günstiiger als im Hotel und wenn sich noch Mitreisende finden, wirds sogar noch billiger!

Tauchschulen ebenfalls in Ao Nang.

klettern

Mir wäre es viel zu anstrenged, bei 35 Grad im Schatten, Kalksteinfelsen zu erklettern. Dir aber vielleicht nicht.

Railey Beach bei Krabi in Südthailand ist einer der Hot-Spots der weltweiten Kletter-Szene. – Manche kommen nur der Felsen in Railey wegen nach Thailand und ignorieren das Land ansonsten.

Bisher konnte mir niemand schlüssig erklären, worin der Reiz besteht, bei 35 Grad im Schatten und Luftfeuchte am Anschlag Felsen heraufzuklettern, auf deren Oberseite sich vermutlich Kobras sonnen.

Aber es muss wohl einen Reiz haben, denn neben Strandhängern und Wassersportlern triffst du am Railey Beach etliche Leute mit Seilen, Achtern und weiterem ulkigen Kletter-Equipment, das man gern bei Tropenhitze mit sich rumschleppt.

Aber klettern macht einfach Spaß. Das behaupten jedenfalls die Climber. – Zumal in der grandiosen Felslandschaft der Andamansee. Die Aussicht von den Felsen soll noch atemberaubender sein als der Aufstieg (und bleibt faulen Säcken wie dem Autor leider verwehrt). Und weil Climber sich bei der Kraxelei gegenseitig unterstützen, bekommt man/frau auch immer leicht Kontakt zu anderen athletischen, braungebrannten jungen Menschen…

Egal, wer sich die zahlreichen Bilder von Klettereren in Krabi im Netz anschaut, kann dann doch etwas von der Faszination der Kletterei nachempfinden: Bilder, die Google zum Thema findet

Kletterschulen am Railey Beach

Im Netz findest du teilweise spektakuläre Videos von Freeclimbern, die ohne Hilfsmittel und Sicherung und scheinbar leichtfüßig über die Felsen klettern. Das ist für Ungeübte extrem gefährlich! – Zum Glück bieten einige Kletterschulen direkt am Railey Beach und im nahen Ao Nang Anfängerkurse mitsamt der notwenigen Sicherheitsausrüstung an. Frag am Beach oder sieh dich in Ao Nang um.

weitere Infos und Links zu Kletterschulen in Krabi

Wo sich in Thailand Touristen tummeln, bieten Küchenprofis Kockurse an. Farangs können hier die Geheimnisse einer der besten Küchen der Welt entdecken.

Auch Thais kochen nur mit Wasser. Und mit Currypaste. – Soweit die wesentliche Erkenntnis nach einem Kochkurs in Thailand.
Oder anders gesagt: Gerichte wie Thai Curry, Curry Masaman oder Tom Yum Soup schmecken zwar, als seien sie ungeheuer kompliziert zu kochen. Letztlich sind sie aber nicht aufwändiger herzustellen als Deutsche Hausmannskost.

Die Basis der meisten Gerichte ist eine Currypaste. Die wiederum gibt es fertig zu kaufen. Während eines Kochkurses macht man sie natürlich selbst aus Ingwer, Lemongrass, Bergamotte etc.

Bei der Zubereitung der Zutaten neigen Thais offenbar zu Extremen. Mitunter zelebrieren sie etwa die äußerst filigrane Kunst des Frucht- und Gemüseschnitzens. Currypaste entsteht hingegen nach der Lehre des „bang, bang, chop, chop“. Auf Deutsch etwa: „draufkloppen und kleinschnippeln“.

In derlei Geheimnisse fernöstlicher Kochkunst werden interessierte Farangs bei Thai-Kochkursen eingewiesen. Nach einem Kurs kann vermutlich kein Teilnehmer auch nur ansatzweise perfekt Thailändisch kochen. Übung macht bekanntlich den Meister und die Übung dauert allenfalls einen halben Tag, an dem etwa 24 Gerichte durchgekaut werden.

Immerhin: Teilnehmer wissen, wie’s geht und sie wissen vor allem, dass Thailändische Küche eigentlich nicht so kompliziert ist, wie sie schmeckt. Für die Details gibt es in der Regel eine Rezeptsammlung.

Einzeltest: Krabi Thai Cookery School

Ein halber Tag Kochkurs für 1.000 Baht (ca. 20 Euro). Das ist für thailändische Verhältnisse teuer. Dafür wird aber ein perfekter Kochkurs geboten: Etliche populäre Gerichte werden von vorn bis hinten durchgekocht. Küchenchefin YaYa hat den Kurs mustergültig getimt und organisiert. Während der 4 Stunden gibt es keinen Leerlauf. Hilfskräfte kümmern sich unauffällig um die eher lästigen Tätigkeiten, so dass die Teilnehmer sich voll und ganz aufs kochen konzentrieren können.
Natürlich dürfen sich die Teilnehmer mit den selbst gekochten Köstlichkeiten voll stopfen.

Wer gerne kocht und den hohen Preis nicht scheut, sollte teilnehmen.
Pickup-Service ist ebenso wie eine (deutschsprachige!) Rezeptsammlung im Preis enthalten.

Prospekte fliegen in fast allen Reisebüros, Kneipen und Guesthouses in Krabi herum.

Der engültige Drittwelt-Beschleuniger. Mopeds in Thailand heißen Honda Wave und mobilisieren das Volk mit etwa 7 PS.

Moped mieten ist billig. Fahren macht Spaß, ist aber nicht ganz ungefährlich.