moskito thailand

Moskitos: Plagegeister in Thailand

Man könnte es auch so sehen: Ein Mensch kann ein Moskito mit einem Handstreich umbringen; eine Stechmücke kann bei einem Menschen für einige Stunden Juckreiz bewirken. Aber so sehen wir es nicht. Neben aufdringlichen Tuk-Tuk Fahrern sind Moskitos Vielen die größten Plagegeister in Thailand.

Möglicherweise wäre der Juckreiz noch heldenhaft zu ertagen, schlimmer ist, das einige Moskitos durch ihren Stich die Erreger von Gelbfieber, Dengue-Fieber und  Malaria übertragen können. Diese Krankheiten sind mitunter tödlich und sind wirklich nichts, das sich heldenhaft ertragen lässt.

Die biologischen Infos über Moskitos stammen aus der Wikipedia.

Wann und wo Moskitos stechen

Moskitos gibt es überall in Thailand. Aber nur die wenigsten übertragen Malaria. Blöderweise erkennt niemand genau welche.

Moskitos brüten an Seen, Teichen, Flüssen und vor allem in Sümpfen, mithin in Feuchtgebieten. – Klar, dass es in deren Nähe mehr Stechmücken gibt als in trockenen Gegenden. Brutreviere gibt es in Thailand reichlich. Auch in Bangkok legen unzählige Moskitos ihre Eier in brackigen Seitenarmen des Chao Phraya Rivers und in den zahlreichen Klongs (Kanäle).

Die Weibchen benötigen Proteine, um ihre Eier zu bilden. Diese Proteine entziehen sie dem Blut ihrer Opfer. Mückenweibchen stechen also – ganz fürsorgliche Mütter – für den Nachwuchs. Die Männchen sind übrigens Vegetarier und ernähren sich von Pflanzensäften.

Moskitos stechen vorzugsweise während der Dämmerung, nach Sonnenuntergang und am frühen Abend. Das bedeutet leider nicht, dass man zu anderer Zeit sicher ist. Die Tiere fliegen gern auch nachts Angriffe auf Schlafende.

Xenia aus Bern mailt dazu:

„Es gibt auch Moskitos, die am Tag stechen und das sind genau die, welche Dengue übertragen. Die sind Tag- wie auch Nachtaktiv (leider hat man nie Ruhe).“

Nur die Gattung „Anopheles“ kann beim Stich den Erreger von Malaria übertragen. Die meisten Moskitos sind in dieser Hinsicht harmlos.

Die Gebiete nahe der Grenze zu Myanmar (Burma) und Kambodscha gelten als eher bedenklich; Bangkok, der Süden und die Gegend um Chiang Mai gelten als malariafrei.

Aber: Macht wirklich jede Malariamücke einen Bogen um eine Ferienanlage, nur weil irgendein Reiseführer schreibt, dort kämen sie nicht vor?

Thomas mailt dazu:

„Unterschiedliche Mückenarten der Gattung Anopheles übertragen auch unterschiedliche Malaria-Arten.“

Sarah mailt:

Wir waren den Juni über in Thailand, also in der sog. Regenzeit. In Bangkok hatten wir keinerlei Probleme. Auf Ko Tao (im Golf von Thailand) sind wir dann quasi verspeist worden. Egal zu welcher Tages/Nachtzeit. Gerne auch durch die Kleidung oder durchs Moskitonetz. Natürlich haben wir uns immer gründlich mit Sketoline o. eingesprüht aber richtig lange hat das auch nicht geholfen. Die Stiche haben schlimm gejuckt: Tigerbalm hat aber zumindest kurzfristig geholfen, selbst wenn es nicht hilft hat man zumindest das Gefühl, etwas gegen den Juckreiz getan zu haben.

Dafür haben wir aber auch mitten im „Urwald“ nahe dem Meer gewohnt und eine tolle Zeit verbracht. Die letzten Stichwunden sind längst abgeheilt, erholt & glücklich über einen großartigen Urlaub sind wir immer noch;)

Abends, zur Jagdsaison der Moskitos, soll helle Kleidung die Tiere fernhalten; dunkle Kleidung zieht sie angeblich an. Gut sind lange Hosen und Hemden, die den Öualgeistern möglichst wenig Angriffsfläche bieten!

Anti-Moskito-Ausrüstung bekommst du überall in Thailand:

Mückenspray oder -lotion halten Moskitos von unbekleideten Körperstellen fern. Wer sich besonders intensiv damit einschmiert, bleibt zudem von zweibeinigen Quälgeistern verschont.

Räucherstäbchen und -spiralen gegen Mücken (etwa Baygon) sollten nur im Freien angezündet werden, da sie jedes Zimmer vollständig verpesten.

Nachts helfen Moskitonetze über dem Bett, die es ebenfalls günstig in Thailand gibt. Falls Du dich fragst, wieso in etlichen Zimmern Thailändischer Guesthäuser über dem Bett Nägel, daran kannst Du Netze aufhängen. Selbstredend wirken die Netze nur, wenn sie wirklich dicht sind.

Zum Thema „Befestigen von Moskitonetzen“ hat Frank Weißhaupt diesen Tipp ins Gästebuch geschrieben:

„Noch ein kleiner Tipp für alle die Ihr Moskitonetz mit Pflaster oder Sonstigem an die Decke pfuschen: Nehmt von Tesa die Power-Strips und die dazupassenden Deckenhaken für 7 Euro und alles läuft perfekt.“

Thanai mailt einen Tipp aus Bali: Guava-Saft trinken

Außerdem gehen die Viecher angeblich auf die durch Milchprodukte-Konsum erzeugten Ausdünstungen von Milchtrinkern los. Ich hab’s in Bali versucht und konsequent alle Milchprodukte verweigert: Nur 1 Stich in 3 Wochen…

Thomas lobt MEKONG

Habe gegen diese Viecher nur ein Mittel und hat wunderbar funktioniert: Einheimischen Mekongwhiskey. Kannst zwar nach der Flasche nicht mehr gehen aber hast keine Stiche.

Jürgen vertraut NO BITE

Auf keiner Reise nach Thailand oder Asien überhaupt darf „No Bite“ fehlen (gibt’s in jeder gut sortierten Apotheke)

Zwei Komponenten:

Erstens: Ein Spray für die Klamotten: hält angeblich 2-3 Wäschen aus und verhindert den Stich DURCH DIE KLAMOTTEN! oder durch das Moskitonetz. 50% der Infektionen gehen angeblich auf Stiche durch dünne Kleidung zurück.

Zweitens: Eine Lotion (die neue Rezeptur stinkt auch nicht mehr nach Schiffsdiesel) um sie auf die Haut aufzutragen.

Wer diesen Aufwand treiben will (wir tun’s), bleibt gesund.

Niki mailt und rät zu OFF

Bin erst vor 2 Tagen aus unserem 3 wöchigen Rucksackurlaub in Thailand zurückgekommen… Die ersten 7-10 Tagen waren für mich die Katastrophe, da mich diese lästigen Mosquitos, die man eigentlich so gut wie nie zu Gesicht bekommt, total durchstochen haben. Meine Beine hätte ich am liebsten ab Oberschenkel in den Kühlschrank gelegt. Bin eigentlich mit 2 Flaschen Autan losgereist …aber schon bald habe ich gemerkt, dass diese Viecher schon ziemlich resistent dagegen sind.. Tja und dann fing die Suche nach einem guten Thailändischen Mückenspray an. Die Thais konnte man diesbezüglich nicht fragen, da sie einem natürlich einem immer die teuersten empfahlen.. Nachdem ich die teuersten Fläschchen, die größten Dosen und die natürlichen Zitronengras Sprays ausprobiert habe, kann ich nun meinen Tipp an euch alle loswerden und hoffe er hilft wenigstens einigen von euch:

„Off“, eine relativ große orange Spraydose mit Mittelpreis und relativ gutem Geruch (Baht 115 – 175 je nachdem wo man sich gerade befindet).

Ah noch was… das Gerücht, dass Mosquitos nur Nachts fliegen, lasse ich jetzt auch mal dahingestellt. In dunklen Bungalows oder in feuchten Gebieten wie in Nationalparks fliegen diese Dinger auch während des Tages …also immer „Off“ mitnehmen!!! Viel Spaß!

Karin mailt: Mein Tipp ist „SKETOLENE“

Nach mehreren Aufenthalten in Thailand ist Sketolene zu meinen liebsten Reiseutensilien geworden. Gibt es in fast jedem Supermarkt. 40 ml kosten ca. 45Baht. Die Fläschchen gibt es zum sprühen mit gelber oder grüner Beschriftung. Das gelbe stinkt so, dass man bestimmt auch Zweibeiner dadurch los wird… Für mich gibt’s nichts besseres.

otomatik schwört auch auf SKETOLENE

also ich kaufe mir in thailand immer „sketolene“, wirkt einfach am besten! ich habe einem freund, der immer in nordnorwegen urlaubt,mal mitgebracht,er war sehr begeistert! das einzige mittel, das mir geholfen hat! „die viecher fliegen an, schnüffeln, und hauen wieder ab, ohne zu stechen“ war sein kommentar. lg otomatik

Hausmittelchen:

„No, no, no, moskito doesn’t bite here“, beschwichtigt uns eine ältere Thailändische Dame nach unserer ersten Nacht in Thailand. – Unsere zerstochenen Arme und Beine strafen die Frau Lügen. Aber sie beharrt darauf, sie selbst sei seit Jahren nicht gestochen worden, obwohl sie solchen Popanz wie Autan oder Moskitonetze für überflüssig hält. Man müsse einfach Thaifood essen und nicht diesen laffen Farangfraß. „Moskito doesn’t like spicy food“, behauptet die Frau.

Wir starten den Selbstversuch. Die ohnehin nicht fade Tom Yum Soup würzen wir noch etwas nach, bis uns die Tränen kommen. In der nächsten Nacht lassen uns die Moskitos weitgehend in Ruhe. Den Rest der Reise bleiben wir dabei: Reis plus scharf. Es wirkt tatsächlich (überdies nehmen wir noch ein paar Kilo ab).

Wissenschaftlich ist der Tipp nicht haltbar: es gibt keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen scharfem Essen und Moskitostichen. Ein Biologin, dazu befragt, konnte nur müde lächeln: noch eine dieser Travellerlegenden…

Eine weitere Travellerlegende besagt, Vitamin B schütze vor Moskitostichen. Vielleicht ist Vitamin B in scharfem Essen? Egal, wir bleiben beim spicy Thaifood!

Hannelore empfiehlt:

Hallo, seit Jahren habe ich gute Erfahrungen in südlichen tropischen Ländern mit Anti-Brum gemacht. Ich benutze nur das natürliche Mittel in der grünen Flasche. (Mit Deet in der roten Flasche habe ich auch immer dabei, aber noch nie benützt). Ist auch für Kinder geeignet und kann auch auf Textilien gesprüht werden. Ganz wichtig keine freie Körperstelle vergessen. Hält ca. 6 Std. an. Gibt es in der Schweiz, neuerdings auch in deutschen Apotheken.

Den letzten Tipp gegen Moskitostiche kann vermutlich nicht jeder anwenden; dennoch hat der sich bestens bewährt: Man lege eine hellhäutige Bettgenossin neben sich, die wegen ihres „süßen Blutes“ jedes Moskito abfängt…

Ja, der Juckreiz kann nerven. Manche leiden tagelang unter Blotschen, groß wie eine 10-Baht Münze.

Neben speziellen Mitteln gegen die Folgen von Insektenstichen schwören Viele auf Tigerbalsam, den es überall in Thailand für etwa einen EURO gibt. Der Tiger lindert den Juckreiz, auch wenn er zunächst auf der Haut brennt.

Überdies ist Tigerbalsam gut für und gegen Alles, etwa auch gegen Erkältungssymptome im Deutschen Winter.

Wer etwa ein, zwei Wochen nach Moskitostichen in einem Malariagebiet Fieber bekommt, sollte unbedingt SOFORT einen Arzt aufsuchen. Je eher eine mögliche Malaria erkannt wird, desto besser sind die Chancen der Heilung.

Christine schwört auf Rivanol

Rivanol (Zinkpaste mit Zusatz von Ethacridinlactat) dick auf die Mückenstiche schmieren, das vertreibt den Juckreiz. Besonders gut auch bei schon aufgekratzen, infizierten Mückenstichen, da Ethacridinlactat antiseptisch wirkt. Blöd ist nur, dass die Paste weiß ist und deswegen auf Kleidung usw. abfärbt. Deshalb hab ich es nur über Nacht aufgetragen. Evtl. mit Pflastern abklebe.

Felix mailt und rät zu Lavendelöl:

„Mir hat auf meiner letzten Thailandreise der Tipp eines Kosmetikherstellers sehr geholfen.

Natürliches ätherisches Lavendelöl entzieht das Gift und lindert den Juckreiz.

Ich habe etwas davon dabeigehabt und es half noch besser, als Tigerbalm mit dem ich auch gute Erfahrungen hatte.

Zudem riecht es noch ganz nett.

Eine Behandlung reicht meist aus und man hat für 4 Stunden nicht mehr den Gedanken an den Stich, es juckt nicht mehr.“

Andrea mailt und lobt Aloe Vera:

Tigerbalsam war bisher mein Mittel. Immer mit und sofort drauf auf den Stich. Bis wir von einem Einheimischen einen Stängel Aloe Vera bekamen, das Gel rausdrücken und auftragen. Hilft viel besser als Tigerbalsam weil es kühl reagiert. Beim Tigerbalsam wird die Stelle meiner Empfindung nach nur kurz gekühlt und erwärmt sich dann um so mehr, wodurch der Juckreiz schneller wieder kommt.

Catty empfiehlt ein „kleines Plastikding“:

Wie unten schon erwähnt – es gibt ein kleines Plastikding, dass man an den Stich hält und dann ein paar mal klicken kann- es zerstört die juckende Aminosäure des Gifts und du bist vom Jucken erlöst. Der Stich heilt auch schneller ab. Ohne meinen Clicker hätte ich so manche Tropenreise wohl nicht genossen…

bestell ihn übers Internet, hier kostet er nämlich 40 Euro in Apotheken, in England z.b. nur 6 Euro.

Jan rät zu Tigerbalm:

Das allerbeste Mittel ist und bleibt Tigerbalm. Nichts hat bisher so gut geholfen. Mittlerweile kaufe ich mir Tigerbalm auch hier gegen Insektenstiche. Auftragen nach 2 Minuten hört das jucken auf.

Boris hat folgenden Tipp gemailt, den Thaiminator aber nur wirklich unerschrockenen Typen nahelegt:

„Es gibt zwei neue Erfindungen, die den Juckreiz nach einem Stich lindern sollen. Die eine arbeitet gemäß der Idee, dass der Juckreiz, ausgelöst durch den Speichel der Moskitos, nur in den oberen Hautschichten auftritt. Das Gift wird dort nur langsam über Tage wegen der geringen Durchblutung abgebaut. Wenn man nun einen starken Druck auf den Stich ausübt, dann wandert das Gift in die unteren Hautschichten und wird sehr schnell abgebaut. Den Stift gibt es in der Apotheke.

Die zweite Erfindung gegen den Juckreiz ist ebenfalls physikalisch. Sie arbeitet mit Hitze. Hierbei wird ein Stift (ebenfalls aus der Apotheke) elektrisch erhitzt. Er wird dann einige Sekunden auf den Stich gesetzt. Dabei werden die Eiweiße des Moskitogiftes zersetzt und unwirksam gemacht.

Zwei Patente, zwei Lösungen. Und jetzt meine Methode, die beide Ideen kombiniert und nicht mal einen Euro kostet: Ein geeignetes (das billigste Modell ist das beste) Feuerzeug anzünden, die Flamme schräg auf das Flammen-Austritts-Metall halten, Flamme ausmachen und dann das heiße (und durch die Hitze nun fast keimfreie) Metall fest auf den Mückenstich pressen …das Ganze ein paar Mal wiederholen …und es wirkt !

Marta mailt diesen Tipp:

„Moskitos sind nichts im Vergleich zu Sandflöhen, die in vereinzelten Gebieten auftreten. Ich war Mitte Januar auf Ko Mak (südlich von Bangkok) und kämpfe bis heute mit den Folgen der Stiche!!

Gut wirkt gegen Moskitos, Sandflöhe und sonstige Viecher Kokosöl. Die Tiere rutschen an einem ab. Der Nachteil: man ist total flutschig und stinkt bestialisch!!

Ricus mailt:

Wir machten sehr gute Erfahrungen mit Autan „active lotion“ – 1 Flasche pro Person für 4 Wochen ausreichend, dazu ein Moskitonetz. Klarerweise hängt es vom Gebiet ab – Bangkok ist was anderes als der von uns getätigte 3-tägige Jungeltrip mit Übernachtung in der Nähe stehender Gewässer. Dort war das Autan wirklich ein Segen, zumal auch die Einheimischen unter den Viechern litten (Khao Sok).

Volker mailt:

„Diese bekifften Drecksviecher machen uns immer wieder das Leben zur Hölle. (Ich bekomme hühnereiergroße Beulen!) Tiger Balm hilft tatsächlich und als kleiner Extratipp am Rande:

Immer die Anti-Drecksviecherlotion für die Haut im jeweiligen Land kaufen. Gesundheitlich gesehen würde es wahrscheinlich gnadenlos durch „Stiftung Warentest“ gefallen, aber die Mörderstecher machen die „Biege“! Also mal im Ernst: Tatsächlich hat uns in jedem bereisten Fernreiseziel die dortige Lotion am besten geholfen!!! Sagt den Monstern den Kampf an!!!!!!!!!!!“

Rotsch aus Zürich mailt:

„Nach mehreren Thailandaufenthalten kann ich Euch sagen JaaMong (Tiger Balsam) wirkt wirklich. Jedoch am besten, wenn es auf den Stich aufgetragen wird, BEVOR man den Juckreiz durch kratzen beseitigen versucht hat denn durch kratzen verteilt man den Anti-Blutgerinnungs-Speichel der Mücke so, dass es auch für das beste JaaMong unmöglich ist Linderung herbei zu führen.

Den Tipp hab‘ ich übrigens von meiner thailändischen Schwiegermutter.

Tödlicher Hunger

Du hast den ganzen Tag verschlafen und jetzt, am frühen Abend, quält Dich der Hunger, dass es kaum auszuhalten ist. Von irgendwo in der Nähe, nur ein paar Ecken weiter, weht der Geruch Deines Lieblingsgerichts herüber. Du machst Dich auf, in Richtung des immer stärker werdenden Essensgeruchs. Als Du um eine Mauerecke biegst und endlich die Garküche siehst, bist Du fast verrückt vor lustvollem, gierigem Hunger.

Du verharrst für einen Moment und sondierst die Lage: ein Mann an einem Wok, eine Frau, die Gemüse schneidet, sowie mehrere Menschen an klapprigen Tischen. Du bewegst Dich zu einem der Tische, wählst aus den angebotenen Speisen, setzt Dich und stichst deinen Rüssel in ein Menschenbein.

Mag sein, dies ist das Letzte, was Du erlebst. Mag sein, einen Sekundenbruchteil später sagt ein Mensch etwas wie „Scheißmoskitos“ und schüttelt Deinen vermatschen Körper von seiner Hand.

Du bist weiblich, gerade mal zwei Milligramm schwer, höchstens zwei Zentimeter lang und lebst nur ein paar Tage. Trotzdem jagst Du riesengroßen Menschen Angst ein. Sie verrammeln ihre Zimmer und schalten Deinetwegen das Licht aus, packen sich ein wie Mumien, schmieren sich mit allerlei Essenzen ein, die Du nicht magst, und schlagen hysterisch um sich, wenn sie dich nur sehen oder hören.

Respekt, kleines Moskito!

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