Packliste Thailand

(Rucksack) Packen für die Thailandreise

Siehe Foto oben: das nehme ich mit, wenn ich für drei bis vier Wochen nach Thailand reise. Hier meine Empfehlung für die Packliste:

Papiere

Minimal

  • Pass (halbes Jahr gültig)
  • Flugticket
  • Geld (38 €/Tag minimal nicht bar, sondern auf der Kreditkarte)
  • Kreditkarte

optional

  • Rail & Fly Ticket
  • Internationaler Führerschein
  • Kopien der Papiere
  • Schreibzeug
  • Reiseführer

Klamotten

Minimal

  • 2 Handtücher (groß und klein)
  • Unterhosen
  • 3 T-Shirts
  • 2 langärmilige Hemden (wegen Sonnen(brand)schutz!)
  • 1 Paar Socken
  • Bettlaken
  • Badehose / Bikini
  • Sandalen / Flip-Flops
  • Kurze Hose / Rock / Kleid
  • Feste Schuhe (hast Du schon im Flugzeug an)
  • Lange Hose  (hast Du schon im Flugzeug an)

gibt’s in Thailand

  • eigentlich alle Klamotten…

Hygiene (es gibt alles in Thailand)

Minimal

  • Wasch-Rasierzeug

optional

  • Klopapier
  • Malariamittel
  • Medikamente
  • Kondome
  • Tampons o.ä.

gibt’s besser in Thailand

  • Sonnenschutz
  • Moskitoschutz

und sonst so…

  • Brustbeutel
  • Bauchgurt
  • Vorhängeschloss
  • Sonnenbrille mit gutem UV-Schutz
  • Sportgeräte nach Belieben
  • Handy
  • Tablet / Laptop
  • Lektüre
  • Fotoausrüstung

Schnellservice: Thaiminators 4-Wochen-Urlaub Packliste für die Textverarbeitung zum Runterziehen und zum Streichen, Ergänzen usw.

Papiere & Geld

Basics dazu auf den Seiten Reisevorbereitung und Geld

Weitere Papiere:

  • Internationaler Führerschein, falls du selbst Moped oder Auto fahren willst.
  • Adressliste für die Urlaubsgrüße (hast du inzwischen in deinem Handy…).
  • Internet-Postfach / Cloud-Konto
    Mit einem kostenlosen Postfach bei einem Internet Mailservice (gmx.de , web.de, Microsoft online oder googlemail.com) bist du weltweit erreichbar! – Zudem bieten die Mailanbieter meist auch noch kostenlosen Speicherplatz in der Cloud. Du kannst Kopien deiner Papiere (mit dem Smartphone abgeknipst) für den Notfall hochladen. – Sofern du dich nicht wegen des Datenschutz sorgst.

Packwahn?

Irgendwas vergessen? Alles gut, die Versorgung in Thailand mit allen möglichen und unmöglichen Produkten ist fast wie von daheim gewohnt.

Hygieneartikel wie Deo, Duschgel und Zahnpasta der bekannten Marken bekommst du in Thailand überall. Die nötigen Klamotten bekommst du in Touristenvierteln ebenfalls, wenngleich in wegen der Qualität meist skeptisch bin. – Für die Reise reicht es aber allemal.

In etwas größeren Orten bieten Supermärkte das an, was Supermärkte auf der ganzen Welt eben so anbieten. – Die Marken kennt jeder.

Textilien

Neben Hose, Socken, T-Shirts etc. ist dies im Rucksack nützlich:

Bettlaken

Nicht jedes Guesthouse hat eines, mitunter findest du nur eine nackte Matratze, oder das Ding ist etwas fadenscheinig. Überdies ist ein Bettlaken nützlich als Decke in kalten Nachtbussen und -bahnen, in Zimmern mit Klimaanlage oder als Notfallhandtuch oder oder oder. Am Ende der Reise verschenken oder wegwerfen. „Richtige“ Decken oder Schlafsäcke sind zu warm!

Dazu ein Tipp von Surferin Emmi:

„In heimischen Outdoor Läden gibt es kleine Seiden-Schlafsäcke für etwa 29,95 EUR (wie die so billig verkauft werden können, ist rätselhaft) … die sind schon rein von der Packlogistik besser als ein schweres Leintuch und außerdem wunderbar kühl!!! Man kann sich auch einfach einen Seidenschlafsack in Bangkok nähen lassen. Kostet dann so um die 10 EUR. Noch besser: 2 oder drei Sarongs auf der Khao San kaufen und die als Decke, Tasche, Kleid, Rock, Turban…. benutzen.“

Schuhe

In Bangkok bekommst du fast alle Klamotten günstig. Nur Schuhe, insb. große Größen sind schwierig. Zudem ist die Qualität des dort angebotenen Schuhwerks oft zweifelhaft. Wer nicht wandern / trekken (oder modisch beeindrucken) will, kommt mit einem einzigen Paar fester Schuhe aus; das trägt man schon im Flugzeug. In Thailand mögen heiße Füße nur Sandalen oder Flip-Flops. Sandalen (ggf. Schlappen, Adilette, Birkenstock o.ä.) unbedingt mitnehmen! Nur Hardcore – Dschungeltrekker – und wirklich nur die – brauchen dicke Boots; die legendären Dschungleboots sind sonst (am Strand) nutzloser Ballast.

Claire mailt und schwört auf dieses Schuhwerk:

„Perfekt geeignet als festes Schuhwerk sind Schuhe wie die Techamphibian Serie von Salomon, diese sind leicht und luft/wasserdurchlssig (kann man auch ins Wasser damit) haben aber dennoch eine feste Sohle.“

1. Grund für wenig Gepäck:

In Bangkok bekommst du so ziemlich alle Klamotten für eine Reise in Thailand. Niemand muss Rucksack und Schultern mit der kompletten Abendgarderobe belasten.

2. Grund für wenig Gepäck:

Rei oder Burti in der Tube oder besser die Wäscherei: Überall in Thailand waschen Laundries für etwa 1 Euro pro Kilo.

3. Grund für wenig Gepäck:

Thailand ist heiß, – fast immer und überall. Meist freut man sich über jedes Kleidungsstück, das man nicht anziehen muss. Es ist unnötig, auf jedes Klima eingestellt zu sein. Es genügt „hitzefeste“ Kleidung!
Langärmliges und langbeiniges ist wegen der Hitze zwar meist unnötig, aber höflich und respektvoll und schon daher unumgänglich!

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…auch das noch

Schweizer Messer

Ob zum Tranchieren einer Mango, zum Öffnen einer Bierflasche oder um das fehlkonstruierte Bett in Form zu bringen: Ein Messer ist unverzichtbar. Wackelige Messer gibt’s billig in Thailand; Qualität daheim. Seit dem 11. September 2001 nicht im Handgepäck!

Klopapier

Nicht jedes Guesthouse hat derlei auf dem Klo. Natürlich auch praktisch, um sich nach dem Genuss der Mango (siehe oben), einigermaßen zu reinigen und und und.

Søren hat gemailt und empfiehlt:

Panzertape: So genannt, weil der Sage nach damit in Russland die Panzer zusammengehalten werden. Stabil genug dazu wär’s ja. Immer wieder nützlich, ob nun zum Abdichten des Mückenschutzes vorm Fenster, oder für den Bau eines kleinen Regals. Man glaubt gar nicht, wozu man es brauchen kann – bis man es braucht. Mein Favorit: das DUCK-Tape aus dem Baumarkt. Klebt wie der Teufel und ist sehr stabil (durch eingearbeitete Textilfasern).“

Kleine Plastiktüten: Zum wasserdichten Verstauen von Papieren und Dokumenten. Nützlich bei Bootsfahrten, Regenschauern, zu Songkran und manchmal wegen des Schweiß.

Tütensuppe/Gemüsebrühe und Vitamin/Magnesium-Brausetabletten„Auf Ko Tao, der Insel mit nur äußerst rudimentärer medizinischer Ausstattung hat’s mich erwischt. Wahrscheinlich war’s das naiv verzehrte Thunfischsandwich. Jedenfalls lag ich drei Tage flach, konnte keine Nahrung zu mir nehmen und habe fleißig die Maschen unseres Moskitonetzes gezählt. An dieser Stelle wären die oben genannten Tabletten in Verbindung mit einer klaren, salzigen Brühe (von Thais Wasser kochen lassen, dann aufbrühen) ein Geschenk des Himmels gewesen. Gibt’s in Thailand aber nicht (wir haben’s nirgendwo gefunden), und auf Ko Tao schon gar nicht. Deswegen sind diese beiden Sachen von jetzt an immer dabei.“

nicht mitnehmen:

Moskitoabwehr

In Thailand gibt’s an jeder Ecke billige Moskitonetze sowie Autan oder Räucherstäbchen gegen Mücken für wenig Geld.

Die komplette Körperpflegeausrüstung

Nein, nichts gegen waschen und Zähneputzen, im Gegenteil.
Aber auch die Körperpflege muss nicht um den halben Globus fliegen. Jeder Supermarkt und 7-eleven Laden bietet dazu alles an. Und manchmal bietet ein Straßenhändler einen Kanister original Chanel No. 5 für 6 Euro an (auch das vertreibt wohl Moskitos)…

Strassenstand

Rucksack

Rucksackreisen funktionieren bestens mit Hartschalenkoffern. Vor allem Modelle mit Rollen sind deutlich komfortabler als der gute alte Rucksack, – der ist nach einiger Zeit einfach nur schwer.

Der Thaiminator – Rucksack: einfach ein billiges Ding gekauft (55 l für 75 Euro nach heutigem Kurs) – nach der Marke hab ich dabei nicht gesehen. Ist aber „Deuter“. Von „VauDe“ gab’s vergleichbares.

Meine Frau hat hingegen den blanken Luxus: 100 l, Rollen, etwa 146 Zusatzfächer und -täschchen für 350 Euro). Marke: „Eagle Creek“. Spitzenmodelle gibt es auch von „Kathmandoo“.

In unserem letzten Thailandurlaub fand ich meinen Rucksack nicht für 275 Euro schlechter… Auch wenn mein Teil hin und wieder etwas unpraktischer war, – es reicht.

Nachtrag 2015: Inzwischen (nach fast 20 Jahren Backpäckerei) bevorzuge ich Koffer mit Rollen. Rollen halte ich für eine grandiosesten Erfindungen der Menschheit. Schleppen muss ich nichts mehr. Während einer Thailandreise ist es fast nie nötig, sein Gepäck wirklich zu schultern. Du kannst es praktisch überall auch rückenfreundlich ziehen.

Ich sehe das so: Wer mit dem Rucksack auf dem Buckel wandern / trekken will (also weiter als vom Flughafen zum Bus), der braucht Qualität und Platz. (eher teuer)

Wer den Rucksack nur braucht, um seine Sachen vom Bus zum Hotel zu packen, benötigt weniger Qualität oder sonstige Extras.

Platzbedarf? Ich komme mit 55 l locker zurecht, nehme aber auch nicht viel mit. Eine Hose, Handtuch, Unterwäsche, Schuhe, Hemd und Rei in der Tube (oder in Thailand in die Wäscherei bringen).

Was fehlt, kaufe ich preiswert in Thailand. In Bangkok in der Khao San Road gibt es übrigens auch Rucksäcke.

Wer in Bangkok vom Einkaufswahnsinn übermannt(-fraut) wird, kaufe sich einfach einen zweiten Rucksack dazu. Die sind da billig (wenngleich nicht von besonders guter Qualität) und halten zumindest den Rückflug nach Hause durch.

Ricus mailt und preist die Umhängetasche:

„Ich pflege ebenfalls den absoluten Minimalismus – die Urlaubs(alltags)qualität steigt ungemein, wenn vieles NICHT da ist.
Interessant übrigens, dass fast alle mit Rucksack unterwegs sind, die wenigsten aber trekken (wo der Rucksack unumstritten angesagt ist). Für das „normale“ Reisen – und auch den einen oder anderen Kurztrekk – finde ich persönlich eine Umhängetasche wesentlich praktischer: Zum einen hat man sofortigen Zugriff, da sie seitlich an der Hüfte hängt. Daraus resultiert, dass andere nicht so leicht Zugriff haben (Rucksack: Wer hat Augen am Hinterkopf?). Zum anderen schwitzt man nicht so leicht. Der Rucksack deckt den ganzen Rücken ab, die Umhängetasche baumelt an der Hüfte (die weniger schwitzfreudig ist als der Rücken).
Auch wird man nicht aufgefordert, den Umhängebeutel z.B. bei Busfahrten ins Gepäckfach – und damit aus den Augen – zu geben (wo schon mal Typen versteckt sind, die sich dann durch alle Gepäckstücke wühlen). Gerade, wenn man wirklich realisiert hat, dass weniger mehr ist, kommt so wenig zusammen, dass es so ein Beutel leicht tut und die bessere Trageergonomie des Rucksacks unerheblich wird.“